textunes erwartet vom iPad einen E-Book-Hype

Heute hat der Software-Entwickler textunes Zahlen für seinen eBook-Shop bekannt gegeben: Seit dem Start seiner iPhone-Applikation habe das Berliner Startup 50.000 Bücher zu Preisen von 0,79 bis 24,99 Euro verkauft.

Inklusive kostenloser Exemplare und Leseproben kommt textunes sogar auf 350.000 geladene eBooks. Von dem Start des iPad im April erwartet textunes eine weiteren Impuls und bis zu 250.000 verkaufte eBooks im Jahr 2010 – Heubach Media, der andere aktive Software-Entwickler für diesen Markt, kommt auf insgesamt 1.100.000 (in der Mehrzahl kostenlose) Downloads; 120.000 davon sind aber verkaufte E-Book APPs.

Meistverkauftes Buch sei „Mediterrane Rezepte“ von Sarah Wiener für 0,79 Euro, gefolgt vom Strategieratgeber „50 Erfolgsmodelle“ für 12,99 Euro. Der textunes-Shop profitiert von der hohen Verbreitung des iPhone: Allein in Deutschland sind rund 2 Mio. Geräte im Einsatz, auf 100.000 iPhones ist textunes installiert.

Das Angebot bei textunes wächst: Zurzeit arbeitet das 12-köpfige Team mit 100 Partnerverlagen zusammen, darunter Cornelsen, Rowohlt, Random House und Kiepenheuer & Witsch. Das Sortiment soll bis zur Frankfurter Buchmesse auf 3.000 Titel ausgebaut werden.

textunes-GF Simon Seegers ist vom weiteren Wachstum dieses Segments überzeugt: „Die Verlage haben aus den Fehlern der Musikindustrie gelernt. Sie treiben ihr eigenes eBook-Engagement entschlossen voran. Und Markus Klose, Geschäftsführer von Hoffmann & Campe, erklärt: „Wir wissen nicht, wie stark sich der Buchmarkt digitalisieren wird. Wir wissen aber, dass digitale Bücher eine der wesentlichen verlegerischen Herausforderungen dieser Zeit sind.“

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