Eichborn: 2,2 Mio. Euro Fehlbetrag

Übereinstimmend berichten heute die Medien über die Gründe für den Rauswurf von Matthias Kierzek bei der Eichborn AG. Bei einem Umsatz von 16,7 Mio. Euro wurde ein Fehlbetrag von 2,2 Mio. ausgewiesen, schreiben unter anderem DIE WELT und die Süddeutsche Zeitung heute morgen.

Viele Projekte, die weiteres Wachstum bringen sollten, sind offensichtlich gescheitert. Zu den hastig und in Euphorie über den guten Start gegründeten Projekten gehören auch verschiedene Beteiligungen, unter anderem an einer Musikmarketing- und einer Filmproduktionsfirma. Verluste gibt es auch auf immateriellem Feld, der Mit-Gründer von Eichborns Ruhm, Walter Moers, ist längst nicht mehr bei Eichborn, wie viele immer noch glauben.

Das drückt auch auf die Rendite für die Aktionäre: Was zum Ausgabetag im Sommer 2000 noch 12,- Euro kostete, ist heute nur noch 63 Cent wert. Und so belasteten zahlreiche Rechtstreits ebenfalls die Entwicklungen bei Eichborn.

Trotzdem herrscht bei Eichborn Aufbruchstimmung: „Endlich ziehen mal wieder alle (Mannschaft, Aufsichtsrat und Vorstand) an einem Strang – es kann nach vorne gehen…“, sagt ein Insider.

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