Eichborn AG legt ihren Jahresabschluss 2002 vor: Das Jahr 2002 markiert für Eichborn eine Wende

Die mit dem Börsengang im Mai 2000 begonnene Erschließung der an das Kerngeschäft des Verlags angrenzenden Geschäftsfelder Film und Medien wurde im Herbst 2002 eingestellt. Damit hat die Eichborn AG konsequent auf die unzureichende wirtschaftliche Perspektive aller verlagsfremden Aktivitäten reagiert und einen grundlegenden Strategiewechsel hin zum Kerngeschäft eingeleitet, heißt es in einer eben veröffentlichten Presseerklärung.

Der mit der Rückbesinnung auf die Kernkompetenzen einhergehende Rückzug aus den verlustreichen Tochtergesellschaften wurde mit der Abschreibung der Beteiligungsansätze und Konzerndarlehen im Abschluss des Geschäftsjahres 2002 vollständig berücksichtigt und spiegelt sich in dem im Jahresabschluss ausgewiesenen Konzernjahresfehlbetrag von 4,7 Mio. EUR wieder. Unter Berücksichtigung der anhaltenden Krise der Buchhandelsbranche wie auch der allgemeinen Konjunkturschwäche konnten bei einem Umsatzrückgang um 4, 7 Mio. EUR auf 22,4 Mio. EUR die Erwartungen in 2002 nicht erfüllt werden.

Vor dem Hintergrund einer hohen Eigenkapitalquote von 61 % und liquiden Mitteln von 2 Mio. EUR verfügt die Eichborn AG über ausreichend Handlungsspielraum, die „Strategie Buch“ im laufenden Geschäftsjahr erfolgreich umzusetzen. Sämtliche Bankverbindlichkeiten sind zudem inzwischen getilgt. So lassen die konsequente Konzentration auf das Verlagsgeschäft und die damit einhergehenden Restrukturierungsmaßnamen im personellen und programmatischen Bereich bereits in 2003 eine Erholung erwarten.

Ihren Bericht über das erste Halbjahr wird die Eichborn AG am 26. August 2003 vorlegen.

Den vollständigen Bericht über den Jahresabschluss 2002 finden Sie unter www.eichborn.de/ag.

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