EPIX sinkt auf 108 Punkte: Elektronisches Publizieren weiterhin im Zentrum des strategischen Interesses der Verlage

Für deutsche Verlage ist elektronisches Publizieren zwar weiterhin der Markt der Zukunft, dennoch ist der EPIX, der Index Elektronisches Publizierens gesunken. Das geht aus der regelmäßigen Branchenumfrage hervor, die der Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP) im Börsenverein des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit der Kommission Online der Deutschen Fachpresse durchführt.

„Deutsche Verlage sind von der strategischen Relevanz des elektronischen Publizierens überzeugt, sie investieren in Technik und Mitarbeiter. Trotz eines leichten Rückgangs der Erwartungen an diesen Markt ist die Stimmung unter Verlagen positiv „, sagt Hans Huck, Sprecher des AKEP.

Der Index Elektronisches Publizieren (EPIX), der auf der Grundlage der Befragung ermittelt wird, beträgt für das erste Quartal in 2010 108 Punkte, zwei Punkte weniger als im vierten Quartal des letzten Jahres. Der leichte Rückgang zeigt sich in fast allen Verlagsgruppen und Kennzahlen. Einzige Ausnahme: Im Bereich Business-to-Consumer legt der EPIX im Vergleich zum vierten Quartal in 2009 um einen Punkt zu. Die neutrale Marke liegt bei 100 Punkten.

Der EPIX misst vierteljährlich die Erwartungen deutscher Verlage an digitale Medien und bildet die Stimmung der Branche zum Elektronischen Publizieren ab. Hierfür werden die vier Basis-Kennzahlen Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzahl und Sachinvestitionen zugrunde gelegt. So können Entwicklungen und Trends im Bereich Elektronisches Publizieren dokumentiert werden. Insgesamt haben sich 126 Unternehmen an der Befragung beteiligt.

Die nächste Befragung wird vom 1. bis 20. Juli 2010 durchgeführt und bildet die Entwicklung im zweiten Quartal 2010 ab.

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