Fairer Wettbewerb: Claudia Reitter zur Umstrukturierung des Vertriebs bei Random House

Mit einer Umstrukturierung des Vertriebs geht Random House ins neue Jahr. Random House-Geschäftsführerin Claudia Reitter im Interview mit buchmarkt.de über die Beweggründe:

Claudia Reitter (c) Christine Strub

buchmarkt.de: Was versprechen Sie sich von dezentralen Vertriebsleitungen?
Claudia Reitter: Einen unmittelbaren und direkteren Austausch zwischen unseren Verlagen, deren Programmverantwortlichen, den zuständigen Marketingteams und unseren Kunden, um noch schneller und individueller auf aktuelle Anforderungen reagieren zu können.

Was war der Auslöser für Ihren Schritt?
Wir sind ja ein dynamisch wachsendes Haus mit mittlerweile 42 Verlagen und überprüfen regelmäßig, ob unsere internen Abläufe und Strukturen zu den sich verändernden Bedürfnissen passen und gleichen das dementsprechend an.

Wie wirkt sich das konkret aus?
Künftig wird jede unserer fünf Verlagseinheiten durch eine eigene Vertriebsleitung nach außen vertreten und somit können Marketing- und Vertriebsaktivitäten noch individueller und aktueller mit und für unsere Kunden erarbeitet, aufbereitet und umgesetzt werden.

Wird es Doppelstrukturen geben? Wird das System Random-House-Vertrieb damit nicht teurer?
Wir setzen zum einen auf das langjährige Know-how unserer erfahrenen Vertriebskollegen und investieren mit diesem Schritt aber auch bewusst in die weitere Entwicklung unserer Verlage und den bestmöglichen Auftritt unserer Bücher und Autoren am Markt.
Da alle Vertriebsleitungen direkt an mich berichten, wird es einerseits im Sinne unserer Kunden und unserer Verlage eine große Linie geben und andererseits einen fairen Wettbewerb unter den verkäuferischen Einheiten.

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