Galileo Press mit 16 % Umsatzsteigerung / Billig-Strategie von Wettbewerbern falsch

Der Bonner IT-Verlag Galileo Press konnte seinen Umsatz im ersten Quartal mit einem wachstum von 16 % gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern, bei „anhaltend positiver Ertragslage“, wie Verlagsleiter Tomas Wehren sagt.

Anlaß für diese Meldung war (Wehren) „zu zeigen, daß nicht die von vielen verfolgte Preissenkungsstrategie (Sonder-, Jubiläumsausgaben usw.), sondern eine am Kundenbedürfnis orientierte Qualitätsstrategie“ die richtige Antwort auf die Wirtschaftskrise und die geänderte Nachfragesituation sein könne. Viele Verlage setzten auf die Schnäppchenmentalität und versuchten durch Niedrigpreise Kaufimpulse zu schaffen. Für Wehren die falsche Strategie: „Hier wird der Kunde primär als Konsument verstanden und nicht als Nutzer. Wir glauben dagegen, daß der Kunde nicht beim Kauf (allein) sparen will, sondern bei der sorgsamen Entscheidung, ob er ein Buch wirklich braucht und ob das betreffende Buch ihm wirklich nützlich ist. Der Leser will ein gutes Preis- Leistungsverhältnis, aber er fragt jetzt zuerst nach der Leistung, dem Nutzen und erst dann nach dem Preis. Wer glaubhaft Qualität versprechen kann, so meinen wir, wird in diesen Zeiten erfolgreicher sein als der, der mit dem Preis wirbt.“ http://www.galileo-press.de

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