Gestern Auftakt zur BRIGITTE-Lesetour mit Elke Heidenreich in Berlin / Weitere Abende in Köln, München, Hamburg, Bremen und Frankfurt

Er kenne niemanden, der so viel und so begeistert liest wie Elke Heidenreich, sagte Brigitte-Chefredakteur Andreas Lebert gestern zum Auftakt der Lesetour mit Elke

Elke Heidenreich: „Es ist ein Glück zu lesen!

Heidenreich page (18249).

Vor rund 200 geladenen Gästen aus der Verlags-, Kultur- und Medienwelt, präsentierte Elke Heidenreich in der Bertelsmann Kommandantur, Unter den Linden 1, die Brigitte-Edition, die jetzt mit Per Olov Enquists „Der Besuch des Leibarztes“ startet. Ein Jahr lang wird alle zwei Wochen (im Erscheinungsrhythmus der Brigitte) ein weiteres Buch hinzukommen.

Als die Brigitte sie bat eine Edition zusammenzustellen, habe sie sofort zugesagt, sagte Elke Heidenreich. Anfangs waren es mehr als hundert Titel, die sie auf Bierdeckel und Zettel schrieb. „Es war nicht leicht, die 26 Bücher auszuwählen,“ gestand sie. „Es sollten Bücher sein, die nicht jeder kennt, Bücher, die mir ans Herz gewachsen sind. Es sind nicht meine Lieblingsbücher, sondern Bücher, denen ich viele Leser wünsche.“ Hier geht’s lang, will sie den Lesern mit ihrer Auswahl zurufen.

Den Vertrieb der Brigitte-Edition übernimmt der Hanser Verlag. [mehr…]. Es waren nicht nur wirtschaftliche Gründe, die den Ausschlag dafür gaben. Er sei überzeugt, dass

Partner: Groothuis u. Heidenreich

solche Editionen dem Buchhandel nicht schaden, sagte Verleger Michael Krüger. „Im Gegenteil. Die Erfahrungen mit der SZ-Bibliothek und anderen Editionen haben gezeigt, dass dadurch zusätzliche Kunden in die Buchhandlungen gelockt werden. Man kann Bücher kaufen, die es nicht mehr als Hardcover gibt, und in der Brigitte-Edition sind viele gute Bücher versteckt, die sonst keine Leser mehr finden würden.“ Darüber hinaus brächten solche Editionen die Bücher untereinander ins Gespräch.

Die Bücher der Brigitte-Edition erscheinen als hochwertig ausgestatte Hardcover zum Preis von 10 Euro. Mit Halbleinen-Einband und Lesebändchen, darauf legte Elke Heidenreich großen Wert und fand in Rainer Groothuis einen kompetenten Partner zur Herstellung. „Wir arbeiten nicht mit Bildern, sondern mit Texten,“ umschrieb Rainer Groothuis gestern sein Konzept. „Im Vordergrund steht der Schriftsteller.“ Die Bücher ähneln sich, aber jedes hat eine andere Farbe. Auf der Vorderseite steht immer eine Passage aus dem Buch, so dass der Leser sehen kann, ob ihn der Text anspricht. Jeder der 26 Buchrücken ist in einer anderen Rot-Schattierung eingefärbt und Elke Heidenreich verriet ein Geheimnis: Unten auf den Rücken ist kaum sichtbar ein Buchstabe eingeprägt. Stehen alle Bände nebeneinander liest man den Satz: Es ist ein Glück zu lesen!.

Informationen unter: http://www.brigitte.de/buch/

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.