Haufe will mit neuen Themenportalen neuen Wege beschreiten

Nach Selbsteinschätzung der Haufe Mediengruppe startet das Unternehmen eine neue Generation von Themenportalen. Kern der neuen Portale sollen tagesaktuelle Fachinformationen sowie die Haufe Business Community (Haufe BC) sein: „Das ist die erste ihrer Art eines Fachverlags für Recht, Wirtschaft und Steuern“, sagt PR-Chef Oliver Kaiser.

Mit den neuen Portalen will Haufe die Möglichkeiten des Web 2.0 aufgreifen: „In der ‚Haufe BC‘ können sich die Kunden selbst über Fachfragen austauschen und untereinander Kontakte schließen“, Kaiser weiter. Für jede der elf Zielgruppen, darunter Steuerberater, Personalfachleute, Rechnungswesen- und Controllingexperten, Fachleute im Öffentlichen Dienst, Immobilienexperten und Juristen, gebe es eine eigene Community. Alle Communities seien aber auch miteinander vernetzt. „Für die Communities haben wir die Meinungsführer der jeweiligen Zielgruppen gewonnen, die als Experten Foren moderieren oder Fragen beantworten werden“, erläutert Reiner Straub, Geschäftsführer von Haufe Fachmedia.

Die tagesaktuellen News und die Top-Themen werden von den Haufe-Redaktionen verfasst. Durch die interne Qualitätskontrolle will Haufe aktuelle, zuverlässige und rechtssichere Informationen gewähleisten.

Der Anspruch der neuen Themenportale ist, die jeweiligen Zielgruppen über alle relevanten Ereignisse in der Gesetzgebung und auf dem Markt auf dem Laufenden zu halten und den Nutzern konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben. Daher werden neben den aktuellen News und Top-Themen alle relevanten Entwicklungen umfassend dargestellt und konkrete Arbeitshilfen für die Kunden präsentiert.

Schwerpunkt des Fachportals zum Thema Recht sollen die tagesaktuellen News zu den Bereichen Familien- und Erbrecht, Arbeitsrecht, Miet- und WEG-Recht, Wirtschaftsrecht, Presse und Verbände sowie Tipps für das Kanzleimanagement werden. Mit den so genannten Top-Themen werden anstehende Reformen begleitet, darunter z.B. die Unterhaltsrechtsreform, Zugewinn, die GmbH-Reform, die Erbschaftsteuerreform, das Rechtsdienstleistungsgesetz und die neuen Publikationspflichten. Zu diesen Themen werden zusätzlich Downloads oder Deep Links wie kleine Rechenprogramme oder Muster angeboten. In der „Haufe BC“ können die Nutzer Kontakt mit anderen Juristen knüpfen und im Kollegenkreis Erfahrungen austauschen. In den Foren geben sich die Nutzer Tipps, erweitern ihr Netzwerk und können auch Mailfunktionen aufrufen.

„Für die Haufe Mediengruppe ist der Start der Themenportale ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum E-Business-Unternehmen, so Kaiser. In den nächsten Monaten sollen die Portale weiter ausgebaut werden. außerdem soll es Online-Schulungen geben. „Es gibt reine Content-Portale auf dem Markt und reine Communities, also Portale ohne Fachinhalte. Haufe verbindet beides und das auf einem Niveau, das nach unserer Einschätzung führend in Deutschland sein wird“, so der Verlagsmanager Straub.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.