Vitaphon bringt Krimi ins Hamburger Hörtheater

Ein Hauch von Gänsehaut und Gruselschauer begleitet die Gäste, wenn Elmar, der Spanner und Taschendieb vom Hamburger Fischmarkt, sie in totaler Dunkelheit umgarnt. Seit dem Wochenende sind die Hamburg-Krimis wieder in Deutschlands dunkelstem Hörtheater. „Phantom vom Fischmarkt“ heißt das aktuelle Werk des Hamburger Hörbuchverlags vitaphon, das in totaler Finsternis beim „Dialog im Dunkeln“ aufgeführt wird.

Und wenn Elfi, die gute Seele, für alles und jeden mit offenem Ohr, ruft: „Beklagt euch nicht über den Kaffee, irgendwann seid ihr auch alt und schwach!“ sind die Lacher auf ihrer Seite. Es wird aber auch richtig nervenaufreibend, spätestens wenn Zorro ins Geschehen eingreift …

Die Akteure: Vorne (v. l. n. r.): Robert Missler als Elmar, Tanja Dohse als Elfi, Katharina Schumacher als Gerda Wohlfahrt, Detlef Tams als Kommissar Bär, hinten: Verlagsleiterin Susanne Kramer, Regisseurin Melanie Thiesbrummel, Tonmeister Ansgar Döbertin

“Mit der neuen Inszenierung erwartet unsere Besucher ein Rundum-Erlebnis mit Musik, Geräuschen, Düften, mit Wind und Wetter. Das sind garantierte 80 Minuten Hochspannung und aufregender Spaß in der Dunkelheit, live in der Hamburger Speicherstadt“, sagt Susanne Kramer, Spielleiterin und Verlagsleiterin von vitaphon.

Die nächsten Terminen sind am 2., 23., 24. und 30. Oktober 2010. Außerdem ist „Phantom vom Fischmarkt“ ab sofort auf CD erhältlich.

Bereits das erste Hörspiel „Todesfalle Speicherstadt“ aus der Reihe der Hamburg-Krimis lief von März bis Juni dieses Jahres beim „Dialog im Dunkeln“. Und ab November ist jeder zweite Sonntag im Monat „bloody“. Im „Dialog im Dunkeln“ erhält man im „Bloody Sunday-Paket“ neben der Eintrittskarte in die BlackBox und einem Hamburg-Krimi auf CD weitere Überraschungen – auch eine Geschenkidee für Krimifans.

Die gebürtige Hamburger Buchautorin Anke Cibach – ihr Motto „Bücher sind Schokolade für die Seele“ – startet ihren Krimi „Phantom vom Fischmarkt“ mit gleich zwei Leichen. Ein Hamburger Familienvater und ein Tourist werden am Fischmarkt tot aufgefunden, Morde ohne erkennbares Motiv. Aber was bedeutet die schwarze Maske, die neben den Opfern liegt? Hauptkommissar Bruno Bär kann sich zunächst keinen Reim darauf machen.

Alle Hamburg-Krimis spielen an immer anderen Hamburger Originalschauplätzen. Jedes Hörbuch-Booklet der Hamburg-Krimis zeigt die wichtigsten Tatorte, Straßen und Plätze im passenden Stadtplan. Gemeinsam mit den Spielfiguren können die Hörer die Kriminalgeschichten hautnah miterleben und die Wege original nachgehen. Die ersten vier bereits erschienenen Hamburg-Krimis sind „Todesfalle Speicherstadt“ von Michael Koglin, „Fegefeuer am Grindel“ von Regula Venske, „Der Tod in Harvestehude“ von Carmen Korn und „Grüne Hölle Hagenbeck“ von Frank Göhre.

www.hamburg-krimis.de

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.