Jetzt offiziell:Bloomsbury Berlin startet in diesem Herbst – mit Mirjam Presslers Roman »Rosengift« / Dorothee Grisebach übernimmt Programmleitung

Jetzt ist offiziell, worüber auf dieser Seite hier schon spekuliert wurde [mehr…]: Mirjam Presslers Roman »Rosengift« wird der Haupttitel eines neuen Verlagsprogramms im Rahmen des Berlin Verlags sein, der in diesem Herbst unter dem Namen Bloomsbury Berlin startet.

Das Programm wird sieben Titel umfassen und vor allem unterhaltende Romane und Sachbücher bieten. Die Leitung dieses Verlagsbereichs wird Dorothee Grisebach (Foto) übernehmen, die schon vor dem Zusammengehen des Berlin Verlags mit dem englischen Verlag Bloomsbury von München aus für Bloomsbury arbeitete. [mehr…]: Eine neue Herausforderung für die erfahrene Programm – Macherin, die jetzt wohl doch noch vor ihrem 60. Geburtstag (am 1. Mai) von München nach Berlin umziehen wird, wie man überall munkelt.

Verleger Dr. Arnulf Conradi erwartet von dem neuen Programm vor allem „eine Ausweitung des Programmspektrums in die Unterhaltung und das populäre Sachbuch hinein, und damit auch eine Verstärkung des Berliner Taschenbuch Verlages“, in den die Rechte einfließen werden.

Neben Mirjam Pressler (die Autorin wird während der Leipziger Buchmesse den Deutschen Bücherpreisfür ihr Lebenswerk erhalten) stehen eine Reihe von internationalen Autoren im ersten Programm von Bloomsbury Berlin: Ben Schotts »Original Miscellany« erzielte in Großbritannien und den USA eine Millionenauflage und stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Ein weiterer Haupttitel ist Susanna Clarkes »Jonathan Strange und Mr. Norrell«, ein epischer Roman über die Magie im England des 19. Jahrhunderts. Darüber hat Dorothee Grisebach den neuen Roman Brother and Sister« von Joanna Trollopes neuen Roman » für Bloomsbury Berlin zu akquirieren.

Nach dem erfolgreichen Start des Kinderbuchprogrammes im Herbst 2003 [mehr…] ist dies der zweite Schritt zur Programmerweiterung der Berliner Verlage seit dem Zusammenschluss mit Bloomsbury, London, im April 2003 [mehr…] [mehr…]. Deutlich wird, dass der Kurs von Bloomsbury Chef Nigel Newton, aus dem Berlin Verlag „zu einer festen Größe im deutschen Buchmarkt“ zu machen, wie damals die „Financial Times Deutschland“ schrieb, weiter konsequent verfolgt wird. Berlin-Verleger Dr. Arnulf Conradi im Vorjahr: „Wir glauben, dass der Verlag innerhalb von fünf Jahren auf eine Umsatzgröße von 20 bis 25 Mio. Euro wachsen kann“.

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