Könemann Verlag stellt Insolvenzantrag

Wie heute morgen bekannt wurde, hat die Könemann Verlags GmbH am Freitag, den 14.12.2001, Insolvenzantrag beim Amtsgericht Köln eingereicht.
Trotzdem besteht wohl noch Hoffnung für das angeschlagene Unternehmen, denn nach wie vor versucht wohl das Haus Langenscheidt, sein Engagement bei Könemann aufrechtzuerhalten.

Denn die angeblich aufgelaufenen Lagerbestände im Wert von 50 Mio. DM sind weder in dieser Größe vorhanden (angeblich liegen die deutschen Lagerbestände nicht einmal bei der Hälfte dieser Größenordnung, was für ein Unternehmen der Könemann-Größe , zuletzt rd. 200 Mio Umsatz, 215 Mitarbeiter) nicht sonderlich viel ist) , noch ist dies sichtlich der Grund für den Insolvenzzantrag.

Vielmehr haben die Banken eine notwendige Zwischenfinanzierung nicht gewährt, die einem weiteren namhaften Partner den Einstieg in das angeschlagene Unternehmen ermöglicht hätte. Die Bemühungen hinter den Kulissen dauern aber an, wohl über einen Vergleich das Unternehmen wenigstens im Kern zu erhalten und weiterzuführen. Auf keinen Fall soll es, so heißt es aus dem Umfeld von Könemann, zu einer großen Ramschaktion kommen, die den Markt „auf Jahre“ verstopfen würde.

Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens soll in Kürze erfolgen. Wir werden berichten.

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