Lesetipp: Berlin Verlag soll auf 20 – 25 Mio Umsatz wachsen / Ausland sieht deutschen Markt optimistischer

Die gestern von uns gemeldete Partnerschaft Berlin Verlag/Bloomsbury ist heute ausführlich Thema in den Medien. Bloomsbury Chef Nigel Newton will den Berlin Verlag „zu einer festen Größe im deutschen Buchmarkt“ machen, wie etwa die „Financial Times Deutschland“ heute schreibt. Der Verlag biete „vielversprechende Möglichkeiten“ – und Berlin-Verleger Dr. Arnulf Conradi der FTD: „Wir glauben, dass der Verlag innerhalb von fünf Jahren auf eine Umsatzgröße von 20 bis 25 Mio. Euro wachsen kann“.

Die FTD: Die Übernahme zeige, dass der deutsche Buchmarkt gerade wegen seiner Struktur außerhalb Deutschlands teils optimistischer gesehen wird, als im eigenen Land, wo die Branche seit Monaten Krise und Konsolidierungswelle beklagt. „Verleger sind ein bisschen wie Bauern: Sie klagen immer“, sagte der Bloomsbury-Chef. „Der deutsche Markt ist für Verleger in anderen Märkten, die unter hoher Konzentration leiden, ein Beispiel für den Erfolg von Vielfalt“, sagte Newton. http://www.ftd.de/tm/me/1050940011104.html?nv=wn

Der FRANKFURTER RUNDSCHAU hat Dr. Arnulf Conradi ein Interview gegeben, das ebenfalls aufschlussreich ist: „Völlige Unabhängigkeit ist eine Illusion“

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