Lesetipp TAZ zur ablehnenden Haltung des Kartellamtes für eine Übernahme der Ullstein-Heyne-List-Verlage durch Random House Alles wieder offen

„Alles wieder offen“ schreibt heute TAZ-Autorin GERRIT BARTELS zur ablehnenden Haltung des Kartellamtes für eine Übernahme der Ullstein-Heyne-List-Verlage durch Random House: „Die Fronten scheinen klar wie selten zu sein. Auf der einen Seite der globale Spieler Bertelsmann, der sich Anfang dieses Jahres die ebenfalls nicht kleine, zum Springer-Verlag gehörende Verlagsgruppe Ullstein-Heyne-List einverleibt hat, für eine vergleichsweise geringe Summe von mutmaßlich 75 Millionen Euro. Auf der anderen die vielen kleineren, aber gleichfalls zu Gruppen konzentrierten Verlage. Hier ein „aggressiv-imperialistisches Unternehmen, das im Zweifel ein Monopol anstrebt“ (dtv-Verleger Wolfgang Balk), dort solide, wacker auf Qualität bedachte Verlage, denen es um Markt- und Markenvielfalt geht; hier die Unterhaltungsmaschine, die die Buchkultur ruiniert, dort die Hüter eines Kulturgutes.“

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