Mitarbeiter werfen Kirche vor, „Weltbild bewusst in die Insolvenz getrieben“ zu haben

Mitarbeiter der Weltbild-Verlagsgruppe erheben schwere Vorwürfe gegen die katholische Kirche, meldet das Handelsblatt. In einem offenen Brief heißt es, die Bischöfe hätten „Weltbild bewusst in die Insolvenz getrieben“.

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi von gestern wurde das Schreiben bei einer Betriebsversammlung in Augsburg von rund 1.500 Mitarbeitern unterzeichnet.

Die Beschäftigten werfen der Kirche vor, dass sie entgegen früheren Beschlüssen und einer Zusage die Refinanzierung des Verlags und Versandhändlers hätten scheitern lassen. Die Kirche habe einen „völlig widersprüchlichen und unklaren Kurs während der letzten Jahre“ gefahren, heißt es im Brief.

Die bayerische Arbeitsministerin Emilia Müller hat den Mitarbeitern für den Bedarfsfall staatliche Unterstützung zugesagt. Ilse Aigner hingegen hatte Staatshilfe für das Unternehmen ausgeschlossen.

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