Random House geht auf drastischen Sparkurs /Beriebsbedingte Kündigungen beim Luchterhand Literaturverlag

Die Stimmung in München ist derzeit auf dem Tiefpunkt. Die der Gesamtgruppe von USA aus verordnete Sparwelle (inklusive verordnetem Personalabbau) lähmt die bislang so strahlende und erfolgsgewohnte Verlagsgruppe Bertelsmann, jetzt Verlagsgruppe Random House, und verunsichert die Mitarbeiter, auch, weil es jetzt Kündigungen bei dem erst im Vorjahr übernommenen Luchterhand Literaturverlag gegeben hat.

Inzwischen macht aber Verlagsleiter Gerald Trageiser deutlich, dass es nach der Übernahme keine Garantie gegeben habe, dass alle Arbeitsplätze erhalten würden: „Das war zwar das Ziel“ – aber vor dem Hintergrund der inzwischen geplatzten Falken Integration sei schon Mitte Dezember klar geworden, dass in Buchhaltung und Vertrieb Arbeitsplätze wegfallen müssten. Trageiser: „Wir standen doch vorher auch schon mit dem Rücken an der Wand“.

So ist jetzt fünf (von ehemals 15) Mitarbeitern in Vertrieb, Buchhaltung und Empfang betriebsbedingt gekündigt worden, auch das Berliner Büro (der sechste Arbeitsplatz) des LL-Verlages musste, weil künftig überflüssig, geschlossen werden.

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