Restrukturierungsmaßnahmen beim Süddeutschen Verlag

Der Süddeutsche Verlag überprüft mithilfe der Unternehmensberatung Roland Berger die Gesamtstruktur des Konzerns, zu dem neben der Süddeutschen Zeitung (SZ) auch Regionalzeitungen und Fachverlage gehören. Auslöser ist laut Verlagsgeschäftsführer Dirk Refäuter ein Umsatzrückgang von etwa 88 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr, von dem die SZ mit etwa 30 Millionen Euro betroffen sein soll.
Im Rahmen des Kostenmanagements könnten Teile der Fachinformationen des Verlags zum Verkauf kommen: „Wir wollen die Struktur des Geschäfts den gesunkenen Markterlösen so anpassen, dass es qualitativ gesichert und profitabel ist,“ so Refäuter. Von einer drohenden Insolvenz, wie vom „Spiegel“ gemeldet, könne nicht die Rede sein. Auch seien weder das SZ-Magazin noch die SZ-Ausgabe in Nordrhein-Westfalen von den Plänen betroffen.

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