Shakespeare-Projekt bei Knaus

Zum 400. Todestag William Shakespeares startet ein Zyklus von acht Romanen von acht Autoren, die ihre persönlichen Lieblingsdramen des Dichters als Vorlage für eigene Romane adaptiert haben.

Detlef Horn und Claudia Vidoni: “Die Shakespeare-Motive
funktionieren heute wie damals“

Der Knaus Verlag ist damit der deutsche Partner eines Projektes, das initiiert wurde von der Hogarth Press − gegründet vor fast hundert Jahren von Virginia Woolf und ihrem Mann Leonard − an dem sich über zwanzig Länder beteiligen.

Am 23. April (der u.a. wegen Shakespeares‘ Sterbedatum zum Welttag des Buches wurde) startet Jeanette Winterson mit ihrer Version vom Wintermärchen, sowie Booker-Price-Träger Howard Jacobson mit seiner Fassung des Kaufmann von Venedig. Erst in einigen Jahren soll der Zyklus mit Jo Nesbøs Macbeth und mit Gillian Flynns Hamlet-Version abschließen. Programmleiterin Claudia Vidoni: „Es handelt sich, unabhängig vom Shakespeare-Kontext um großartige Romane von international erfolgreichen Autoren. Macht, Rache, Gerechtigkeit, Liebe, Eifersucht, die großen unvergänglichen Antriebsfedern des Menschen, mit denen Shakespeare spielte, funktionieren heute noch genauso wie damals.“

Die Bücher werden mit einem abziehbaren Aufkleber auf dem Cover ausgestattet, der den Lesern die Zusammenhänge erklären wird; begleitend stellt Werbeleiter Detlef Horn eine Kampagne auf allen zielgruppenrelevanten Kanälen, „online wie offline“ in Aussicht.
Lesen Sie mehr über dieses Projekt im Januar-BuchMarkt auf Seite 52.

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