Tom Erben und René Strien „Wir müssen die Füße nicht mehr still halten:

Trotz unterschiedlicher Rechtsstandpunkte haben sich der Verleger des Aufbau

René Strien, Tom Erben (v.l.)

Verlages, Bernd F. Lunkewitz, und der vorläufige Insolvenzverwalter der Aufbau Verlagsgruppe GmbH, Rechtsanwalt Joachim Voigt-Salus, auf ein gemeinsames Konzept zum Verkauf des Berliner Traditionsverlages geeinigt [mehr…]. buchmarkt.de sprach mit Tom Erben und René Strien:

Was heißt die Meldung im Klartext?
Nun, es gibt eine Einigung, die den Verkauf des Verlages jetzt sehr schnell möglich macht. Das ist für den Verlag existentiell, denn ein weiteres Hinauszögern hätte das überdurchschnittlichen Engagement aller Beteiligter möglicherweise überstrapaziert. Trotz der aktuellen Erfolge möchten ja unsere Autoren und Partner ebenso wie wir selbst wissen, wie es weitergeht.

Wie fühlen Sie sich?
Wir müssen die Füße jetzt nicht mehr still halten, denn die Unternehmensberatung Roland Berger ist ja schon einige Tage im Haus. Wir erarbeiten gemeinsam eine Präsentation für potentielle Erwerber. Die Marke Aufbau ist ja nach wir vor hochattraktiv und nach dem Einlenken des Ex-Verlegers nun auch in Gänze zu erwerben – mit allen Rechten, und ohne Sorgen vor Rechtsstreitigkeiten.

Wie geht es weiter?
Der Herbst ist hervorragend angelaufen – wir erwarten mit Fred Vargas “Die dritte Jungfrau” im August den zweiten Top-10-TB-Bestseller. Auch das Frühjahrsprogramm 2009 steht, der Verlagsbetrieb läuft unbenommen von den Verkaufsgesprächen weiter.

Wer wird Aufbau kaufen?
Da gibt es genügend Interessenten, und wir setzen darauf, dass derjenige den Zuschlag erhält, für den die Struktur dieser unabhängigen Gruppe am wertvollsten ist. In der deutschen Verlagslandschaft ist genügend Platz für Independents…

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