Weltbild Umsatz übersteigt erstmals die Milliardengrenze /Augsburger profitieren vom Discounter-Effekt / Umsatz-Hit: Euro-Sammelalbum! /Wachstumsmotor Internet

Sehr zufrieden, wie heute früh schon vorab gemeldet [mehr…], zeigt sich die Augsburger Verlagsgruppe Weltbild mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr (Juli 02 – Juni 03). Stammhaus und Beteiligungen steigerten ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf zusammen 1,075 Mrd. Euro. Auf das Stammhaus entfielen dabei 720 Mio. Euro, auf die Töchter und Beteiligungen 355 Mio. Euro. Als erfreulich bewertet die Geschäftsführung das Unternehmensergebnis, ohne hierzu nähere Angaben zu machen.

Die zunehmende Preisorientierung der Verbraucher („Aldi-Effekt“) bescherte Deutschlands größtem Buch- und Medienhändler erneut einen kräftigen Wachstumsschub. Mit einer gestützten Marken-Bekanntheit von über 70 Prozent ist Weltbild bei den Buchlesern und Medienkäufern als preisgünstiger und programmstarker Anbieter schon längst kein Geheimtip mehr: Über zehn Millionen Kunden gaben dem Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr beim Medieneinkauf allein in Deutschland den Vorzug. Einen ausgesprochenen Boom registrierte Weltbild bei der Nachfrage nach Büchern und Produkten zum Thema Euro. Der erfolgreichste Titel war dabei das „Euro-Sammelalbum‘. Mehr als 1,5 Millionen Exemplare des Albums verkaufte der Medienhändler im abgelaufenen Geschäftsjahr.

„Sorgfältige Auswahl, günstige Preise und die Verzahnung der Vertriebswege Katalog, Filiale und Internet unter der starken Marke Weltbild sind die Eckpunkte unserer Strategie“‚, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Carel Halff (Foto).

Als Wachstumsmotor erwies sich erneut das Internet. Die Geschäfte verliefen dort überdurchschnittlich erfolgreich. Mit seinen E-Shops erwirtschaftete das Unternehmen 74 Mio. Euro Umsatz. Das bedeutet eine Steigerung von gut 30 Prozent zum Vorjahr. Über das Internet gewinnt das Unternehmen zunehmend seine Neukunden.

Die Buchhandelskette Weltbildplus umfasst aktuell 239 eigene bzw. von Franchisepartnern betriebene Filialen in Deutschland, der Schweiz und Österreich (dort A&M). Der Ausbau der Kette, die zusammen mit Hugendubel betrieben wird, verlief im Geschäftsjahr planmäßig.

Die Zeitschriften des Unternehmens entwickelten sich in einem denkbar schwierigen Umfeld weiterhin positiv. Auch die pädagogisch wertvollen Kinder- und Jugendzeitschriften des Nürnberger Sailer Verlages, einer 100-Prozent- Tochter, konnten bei den Neuabonnenten deutlich zulegen.

Die Geschäftsführung erwartet im kommenden Jahr eine weitere Umsatzsteigerung und setzt dabei (Halff)“unverändert auf Kontinuität und organische Unternehmensentwicklung“.

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