Zürcher Kinderbuchverlag Nord-Süd in Schwierigkeiten

Kleiner Eisbär auf Grundeis? So fragt heute die NZZ und berichtet, dass der rennomierte Kinderbuchverlag Nord-Süd, neben Diogenes der einzige grosse noch unabhängige Schweizer Buchverlag, sich zurzeit in einem «Liquiditätsengpass» befinde.

Zurzeit würden Gespräche mit möglichen Partnern und Investoren geführt; die Unabhängigkeit des Verlags, der mit «Der Regenbogenfisch» und mit (der auch verfilmten Reihe) «Der kleine Eisbär» Eingang in unzählige Kinderzimmer und Kinderherzen gefunden hat und der einen Umsatz von jährlich bis zu 60 Millionen Franken verzeichnen konnte, stehe aber auf dem Spiel. Der vom Gericht eingesetzte Insolvenzverwalter habe zwei Monate Zeit, die Lage zu prüfen und einen Vergleich zu versuchen. Der Verlag hat bereits neun Mitarbeitern in der Schweiz und zwölf Mitarbeitern in den USA gekündigt.
Über die Hintergründe hatte BuchMarkt bereits Anfang Februar [mehr…] und Mitte Mai [mehr…] berichtet.

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