Hat die Süddeutsche Teile ihrer Fachverlage verkauft? Gehen Redline, MI und MVG an Finanzbuch?

Das Gerücht kursiert jetzt bereits zum Wochenende: Offenbar hat die Süddeutsche Zeitung Teile ihrer Fachverlagssparte verkauft. Gerüchten zur Folge sollen redline, moderne industrie und mvg an den FinanzBuch Verlag veräußert worden sein.

Bestätigen wollte man dies gegenüber buchmarkt.de offiziell nicht. Allerdings gibt es starke Anzeichen: Am Montag soll es eine Pressemitteilung zu einem bisher unbestimmten Thema geben. Außerdem hat es am Donnerstag war eine außerordentliche Mitarbeiterversammlung einberufen worden. Die Teilnehmer sind aber über den Inhalt der dortigen Besprechungen zum Schweigen verpflichtet. Derzeit weilt Redline-Chef Christian Meitinger im Urlaub. Dass darin aber ein Zusammenhang läge wurde heftig dementiert, er kehre am Dienstag wieder zurück, hieß es.

Für den Inhaber des Finanzbuchverlags mit den Verlagen riva und riva Premium, Christian Jund, wäre das ein großer Schritt. Vom Volumen her bekäme er noch einmal so viel dazu wie bisher. Bisher ist der Verlag ein Anbieter für Börseninformationen. Themen wie „Behavioral Finance“, „Nanotechnologie“, „Hebelzertifikate“ oder „Hedge Funds“ konnte der Verlag als Erster in Deutschland anbieten. Die Bücher von Jack Schwager, John Murphy, Steve Nison (Candlesticks), oder Robert Prechter (Elliott-Wellen) sind zu Standardwerken geworden. Weithin bekannt dürfte der Börsenkalender sein.

Sinnvoll wäre das für Jund: Mit den Neuerwerbungen könnte FinanBuch sein Profil erweitern und vor allem auf dem Markt der Wirtschaftsfachinformationen, der sich immer weiter konzentriert, besser mithalten.

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