„Lügenpresse“ ist Unwort des Jahres

„Lügenpresse“ ist das Unwort das Jahres 2014 – das geben Sprachwissenschaftler in Darmstadt bekannt.

Der Begriff ist bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden und wurde vor allem von den Nazis benutzt. Derzeit wird der Begriff besonders von Pegida-Anhängern skandiert.

Rund 1250 Einsendungen mit mehr als 730 unterschiedlichen Vorschlägen waren in diesem Jahr eingegangen. Am häufigsten vorgeschlagen wurde der Begriff „Putin-Versteher“, an zweiter Stelle stand Pegida, an dritter „Social Freezing“.

Im vergangenen Jahr hatte die Jury in die hitzige Debatte über Zuwanderung „Sozialtourismus“ zum Unwort gekürt. 2012 entschieden sich die Sprachkritiker für „Opfer-Abo“, 2011 für „Döner-Morde“.

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