Wer im Medienwandel bestehen will, muss mit seinen Mitarbeitern kommunizieren

Der Medienwandel beschäftigt die Mitarbeiter. Ist mein Unternehmen gut vorbereitet?, lauten viele Fragen in den Medienunternehmen. Nun zeigt eine Umfrage von en!ka-Analysen, dass Kommunikation in diesen Zeiten ein Erfolgsfaktor für Firmen sind, im Medienwandel zu bestehen.

„Mitarbeiter, die sich auf den Wandel gut vorbereitet fühlen, erleben im Arbeitsalltag eine offene Kommunikation mit Kollegen, Vorgesetzten und Kunden sowie die Unterstützung im Erwerb der notwendigen Kompetenzen erleben. So können sie ihre Kraft in die Kundenakquise, die Kundenbindung und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle stecken und schneiden beispielsweise im Projektmanagement signifikant besser ab“, lautet das Ergebnis einer Umfrage, deren Ergebnisse heute veröffentlicht werden.

Die Werte der Umfrage, die unter 152 Branchenmitgliedern erhoben wurde, unterscheiden sich deutlich. Mitarbeiter, die sich auf den Wandel weniger gut vorbereitet fühlen, nennen die vorangehend geschilderten kommunikativen Themen und die Weiterbildung als signifikante Defizite. Die größte Diskrepanz von fast 50 Prozentpunkten zwischen beiden Gruppen zeigt sich bei der Aussage „Ich fühle mich ausreichen informiert“: 67 Prozent der „Vorbereiteten“ fühlen sich ausreichen informiert, jedoch nur 19 Prozent der „Unvorbereiteten“. „Eine offene und transparente Kommunikation bereitet demnach den Boden für einen erfolgreichen Wandel und zukünftiges Wachstum“, kommt die Untersuchung zum Schluss.

Einig sind sich alle Befragten darin, dass neue Geschäftsmodelle aktuell und auch künftig die wichtigste Rolle spielen werden. Die spontan abgefragten Äußerungen zeigen dies mit den zahlreichen Nennungen, die in der Kategorie „Digitale Zukunft“ (E-Books, Formate, Paid Content, neue Prozesse, Digitalisierung etc.) zusammengefasst wurden.

Dabei komme den Führungskräften in den Unternehmen eine zentrale Rolle zu. „Informationen müssen so direkt und vollständig wie möglich an Betroffene weitergegeben werden, denn Mitarbeiter messen ihre Führungskräfte daran, wie gut sie sich von ihnen informiert fühlen“, so die Schlussfolgerungen der Umfrage.

Laut Sonja Vollmer, Mitgründerin der Beratungsagentur en!ka, bedeutet das: „Viele betrachten Kommunikation als Element, das nebenher läuft, tatsächlich sollte gerade jetzt Kommunikation als eigenständige Aufgabe im Unternehmen betrachtet werden.“ Das gelte sowohl für die Kommunikation nach innen, aber auch nach außen. Denn: „Wer gut kommuniziert, hat selbstsicherer Mitarbeiter, die weniger Zeit mit Kommunikation untereinander verbringen, sondern sich auf ihre Aufgaben in der Produktentwicklung und im Vertrieb konzentrieren können. Sie arbeiten zielgerichteter und werden zum Erfolgsfaktor im Unternehmen“, so Vollmer.

Überrascht hat die Initiatoren der Umfrage, dass soziale Medien wie Facebook & Co. weder in der Kommunikation nach innen, noch nach außen bei den Mitarbeitern eine relevante Rolle spielen.

Egal ob sich jemand gut oder schlecht auf den Medienwandel vorbereitet fühlt: In den offenen Antworten wurden eine Reihe von „Grundsatzfragen“ von den Umfrageteilnehmern angesprochen, die nicht leicht zu beantworten sind:

• Wie gelingt die Balance zwischen Online und Print?
• Wie gelingt der Wandel von Print zu Online?
• Paid versus free Content?
• Wie löst man das Dilemma Quantität vs. Qualität?

„Die Studie hat gezeigt, dass die vermeintlichen Softfacts Kommunikation und Qualifikation bei der Beantwortung dieser Fragen eine wichtige Rolle spielen sollten“, so Vollmer.

Die 24-seitige Studie kann bei en!ka, Sonja Vollmer, abgefragt werden:
Per Mail: sonja.vollmer@enka-dialog.de
Oder rufen Sie an: 0711 / 61 55 62-16

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