Frankophoner Literaturwettbewerb Wilfried N’Sondé gewinnt beim Prix des lycéens allemands

Der Literaturpreis Prix des lycéens allemands geht an den französischen Schriftsteller Wilfried N’Sondé für seinen Roman Aigre-Doux (Actes Sud Junior), der sich gegen Diskriminierung richtet und für Vielfalt und Toleranz plädiert. Die Auszeichnung wurde gestern bereits zum sechzehnten Mal im Rahmen der Leipziger Buchmesse – in diesem Jahr per Livestream – verliehen. Die Preisverleihung bildet traditionell den Höhepunkt eines einjährigen Literaturprojekts, in dem Schülerinnen und Schüler deutschlandweit intensive Begegnungen mit französischsprachiger Originaljugendliteratur erleben.

Wilfried N’Sondé konnte sich mit seinem Roman gegen Direct du cœur von Florence Medina (Magnard Jeunesse) und Même pas en rêve von Vivien Bessieres (Rouergue Jeunesse) durchsetzen. Die offizielle Auszeichnung mit dem Titel Prix des lycéens allemands erfolgt im nächsten Jahr auf der Leipziger Buchmesse. Dabei erhält der Autor ein Preisgeld von 5.000 Euro, das vom Ernst Klett Sprachen Verlag gestiftet wird. Zudem wird sein ausgezeichnetes Jugendbuch vom Verlag ins Literaturprogramm aufgenommen.

Der Prix des lycéens allemands ist eine Initiative des Institut français Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Sprachen Verlag. Während des gesamten Wettbewerbs befassen sich Schülerinnen und Schüler mit den drei nominierten Titeln im Rahmen des Französischunterrichts und debattieren an ihren Schulen über die Auswahl eines Favoriten. Anschließend wird weiter im Rahmen einer Landesjury und schließlich in einer Bundesjury über den Lieblingsroman debattiert.

 

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