Offener Brief der Buchbranche an den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder „Wir fordern die Öffnung der Buchhandlungen für einen freien Zugang zu Bildung, Wissen und Kultur für die Menschen in Bayern“

Der Offene Brief als Anzeige morgen in der Süddeutschen Zeitung:  Die Unterzeichner fordern für einen freien Zugang zu Bildung, Wissen und Kultur die Öffnung der Buchhandlungen

Auf Initiative von Antje Kunstmann (Kunstmann Verlag) und Michael Lemling, dem Geschäftsführer der Buchhandlung Lehmkuhl, erscheint morgen mit Unterstützung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e.V.,  in der Süddeutschen Zeitung  als Zeitungsanzeige ein offener Brief von 50 Buchhändlerinnen und Buchhändlern, 70 Verlegerinnen und Verlegern sowie 180 Autorinnen und Autoren an Dr. Markus Söder.

Die Unterzeichner fordern für einen freien Zugang zu Bildung, Wissen und Kultur für die Menschen in Bayern die Öffnung der Buchhandlungen. Die bayerische Buchbranche betont in dem Schreiben den anerkannten gesellschaftlichen Beitrag des Buchhandels zur Sicherung von Meinungsvielfalt und zur Stärkung der Demokratie.

Der Hintergrund ist bekannt: In Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt wurden die Buchhandlungen im aktuellen Lockdown von der Schließung des Einzelhandels ausgenommen,  in den anderen Bundesländern wie in Bayern hingegen sind die Buchhandlungen seit nun fast zehn Wochen geschlossen.

„Die lange Schließung stellt die Verlage und Buchhandlungen“, so in dem Brief, „vor eine große Herausforderung, die aktuellen Neuerscheinungen und ihre Autorinnen und Autoren sichtbar zu machen. Nach inzwischen zwei Monaten Lockdown und einem drastischen Umsatzrückgang sind wir mit unseren Autorinnen und Autoren in großer Sorge um unsere Unternehmen.“

Hier der Brief im Wortlaut und die Liste aller Unterzeichner*innen 

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