Zweitausendeins will "zurück in die Zukunft" Zweitausendeins eröffnet in Leipzig wieder ersten eigenen Laden

Der neue Zweitausendeins Laden im Volkshaus Leipzig: „Wieder eine breite Präsentationsfläche für all die schönen Verlagstitel, die aus unserem Hause kommen“

 

Es gab „gute Gründe, sich vor ein paar Jahren von der eigenen Ladenkette zu trennen“ sagt Peter Deisinger, der Geschäftsführer des Versenders Zweitausendeins. Seither war die Marke in den Innenstädten nur noch durch diverse Kooperationen mit örtlichen Buchhandlungen sichtbar.

Das soll sich jetzt wieder ändern:  Am 25. Oktober 2018 wird in Leipzig  wieder ein erster eigener Laden eröffnet,  im Volkshaus Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 30-32 . Peter Deisinger sagt: „Nach bewegten Zeiten und einem Wechsel in der Geschäftsführung blicken wir seit anderthalb Jahren als Verlag, Buchhandels-Partner und Online-Versandhaus wieder frisch nach vorn. Und läuten mit der Neueröffnung eines originalen Zweitausendeins-Ladens am Unternehmenssitz das 50. Jubiläumsjahr ein“.

Peter Deisinger: „Unser wichtigster Vertriebspartner im stationären Bereich ist und bleibt der Buchhandel“

Tatsächlich hat sich die Marke Zweitausendeins fest in unser kollektives Gedächtnis eingegraben: Der  Spiegel nannte den von Lutz Reinecke (später nannte er sich Kroth) gegründeten Versender „Trendsetter für den coolen Intellekt“, für die taz waren das Unternehmen „ein Kramladen der Gegenkultur“, die Frankfurter Rundschau erklärte die Firma  zum „Pop-Ereignis“.  Deisinger: „All dies im Gedächtnis, versteht sich Zweitausendeins nach wie vor als Plattform für kulturelle Vielfalt und sozialkritische Themenfelder. Da wir jedoch nicht nur die Vergangenheit nach vorne tragen mögen, geht es bei uns insbesondere um die Zukunft, die reale wie die fiktive. Mit der neuen Filiale in Leipzig schaffen wir dazu wieder eine breite Präsentationsfläche für all die schönen Verlagstitel, die aus unserem Hause kommen. Und zugleich zeigen wir damit unsere Verbundenheit zu unserem Unternehmenssitz in Leipzig. Das ändert jedoch nichts daran, dass im stationären Bereich unser wichtigster Vertriebspartner der Buchhandel ist und bleibt“.

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