Felix Kucher über sein Buch "Sie haben mich nicht gekriegt" (Picus) „Eine packende Geschichte über zwei mutige Frauen“

Felix Kucher: „Ich habe beim Schreiben kein Zielpublikum vor Augen. Ich schreibe über das, was mich persönlich interessiert“

BuchMarkt: Worum geht es in dem Buch?

Felix Kucher: Ich erzähle die Lebensgeschichten von zwei Frauen, die zur selben Zeit gelebt haben, aber völlig unterschiedliche Lebensentwürfe hatten: Die eine lebt für die Revolution, die als Ziel die klassenlose Gesellschaft im Sinne von Marx hat, die andere brennt für die Welt der Bücher und der Literatur.

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Wie entstand die Idee dazu? Sind die ersten Sätze beim Schreiben schwieriger oder die letzten? 

Die Idee dazu entstand spontan. Bei meinen Recherchen stoße ich immer wieder auf interessante Biographien. In diesem Fall war es reizvoll, die Biographien der beiden Frauengestalten zueinander in Kontrast zu setzen und sie dreimal zueinander zu führen, obwohl sie sich im richtigen Leben wahrscheinlich nie begegnet sind.

Weder die ersten noch die letzten Sätze sind die schwierigsten, sondern die dazwischen. Im Ernst: Die größte Herausforderung ist es, alles Überflüssige wegzustreichen und nur so viel übrig zu lassen, wie für den Fortgang der Erzählung notwendig ist – auch wenn das manchmal weh tut.

Welche Leserschaft wollen Sie damit ansprechen? 

Ich habe beim Schreiben kein Zielpublikum vor Augen. Ich schreibe über das, was mich persönlich interessiert.

Und der Buchhändler, mit welchem Argument kann der das Buch idealerweise verkaufen? 

Eine packende Geschichte über zwei mutige Frauen, die gegen viele Widerstände in bewegten Zeiten ihren Weg gehen.

Welche 3 Wörter beschreiben das Buch perfekt? 

Frauen, Mut, Widerstand

Und privat, was lesen Sie da gerne? 

Vor allem viel. Zu meinen Favoriten gehören die drei amerikanischen „Richards“: Richard Powers, Richard Russo, Richard Ford.

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