Wie ein Kinderbuchautor seine Leser den Grusel hautnah erleben lässt Im Dunkeln lesen

Gruselgeschichten liest man am besten mit einer Taschenlampe unter der Bettdecke. Noch besser wäre es natürlich, es wäre komplett dunkel… Eine Überlegung, die Autor Frank Reifenberg nun in die Tat umsetzt. Für Lesungen seines neuen Buchs House of Ghosts – Das verflixte Vermächtnis, Auftakt einer Reihe mit Geisterabenteuern für Kinder ab zehn Jahren bei arsEdition, kooperiert er mit Heiko Kunert, der Geschäftsführer des Hamburger Blinden-und Sehbehindertenvereins und seit seinem siebten Lebensjahr blind ist.

Arbeitsteilung: Frank Reifenberg (r.) liest die Tagesszenen bei Licht, Heiko Kunert die Nachtszenen aus dem in Brailleschrift übertragenen Text im Dunkeln

Gemeinsam erzählen die beiden Vorlesekünstler so die Geschichte von Melli, die von einer entfernten Verwandten ein Haus in der Provinz erbt und schnell merkt, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Kinder werden so bei den Veranstaltungen spielerisch für das Thema Blindheit und Sehbehinderung sensibilisiert (…)

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