Herbert Riehl-Heyse

Herbert Riehl-Heyse, leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung, ist in der Nacht vom 22. auf den 23. April 2003 im Alter von 62 Jahren in Eichenau bei München verstorben. Riehl-Heyse, Reportage-, Streiflicht- und Buchautor, hat den Stil der SZ maßgeblich mit geprägt und war einer ihrer bekanntesten und profiliertesten Journalisten.
Der in Altötting geborene Oberbayer war studierter Jurist und arbeitete seit 1968 bei der Süddeutschen Zeitung. Anfang 1987 wurde er stellvertretender Chefredakteur und Chefreporter der SZ, zwei Jahre später (1989) war ein Intermezzo als Chefredakteur vom „Stern“ in Hamburg nur von kurzer Dauer, ehe Riehl-Heyse wieder nach München und zur SZ zurückkehrte.
Riehl-Heyse gewann diverse renommierte journalistische Auszeichnungen, unter anderem den Theodor-Wolff-Preis, Wächterpreis, Egon-Erwin-Kisch-Preis, Medienpreis des Deutschen Bundestags und den Publizistikpreis der Landeshauptstadt München. Er hat zudem mehrere Bücher veröffentlicht, darunter „CSU – die Partei, die das schöne Bayern erfunden hat“ (1979), „Bestellte Wahrheiten“ (1989), „Am Rande des Kraters“ (1993), „Götterdämmerung“ (1995), „Ach, Du mein Vaterland“ (1998).

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