Irina Korschunow

Irina Korschunow ist am 31. Dezember 2013 an ihrem 88. Geburtstag in München gestorben. Sie wurde 1925 als Tochter einer deutschen Mutter und eines russischen Vaters in Stendal geboren, wo sie auch aufwuchs.
Korschunow veröffentlichte zahlreiche erfolgreiche Romane, darunter Glück hat seinen Preis (1983), Der Eulenruf (1985), Das Spiegelbild (1992), Ebbe und Flut (1995), Von Juni zu Juni (1999), Das Luftkind (2002) und Langsamer Abschied (2009), die alle bei Hoffmann und Campe erschienen sind.
Korschunow wurde zunächst als Kinderbuchautorin durch ihre Wawuschel-Bände (1967) bekannt. Zu den zahlreichen weiteren Kinder- und Jugendbüchern gehören Titel wie Hanno malt sich einen Drachen (1978), Die Sache mit Christoph (1978) sowie der Kinderbuch-Klassiker Der Findefuchs (1982). Das von Reinhard Michl illustrierte Erstlesebuch wurde von Generationen von Kindern gelesen und hat sich als beliebter Schultitel etabliert. Die Kinder- und Jugendbücher von Irina Korschunow sind bei dtv junior erschienen und haben eine Gesamtauflage von 4,5 Millionen Exemplaren erreicht.
Ihre Bücher wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt und mit vielen Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie den Tukan-Preis der Stadt München und 2004 den Hertha-Koenig-Preis.
Irina Korschunow war einige Jahre im Präsidium des PEN.

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