Robert Gernhardt

Wie soeben gemeldet wird, ist Robert Gernhardt seinem Krebsleiden erlegen. Der 68-

Robert Gernhardt
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jährige Autor, Satiriker, Karikaturist und Maler starb am Freitagmorgen in Frankfurt. Das teilte der S. Fischer Verlag bezugnehmend auf Gernhardts Ehefrau mit.

In den Online-Medien erschienen zahlreiche Nachrufe:

„Gernhardt hatte im Jahr 2004 den mit 25.000 Euro dotierten Düsseldorfer Heine-Preis erhalten. „Sie haben meinen Verdacht erhärtet, dass der Mensch unbegrenzbar belobbar ist – es tut gut, das hin und wieder am eigenen Leibe erfahren zu dürfen“, freute sich der Schriftsteller, damals bei dem Festakt im Düsseldorfer Rathaus“, schreibt die Rheinische Post.

„Mit seinen Freunden F. K. Waechter und F. W. Bernstein gehörte er zu den Stars der Satirezeitschrift „Pardon“ und zu den Gründern der „Titanic“. Gernhardt gab auch Bücher von Otto Waalkes heraus und war am Drehbuch von vier „Otto“-Filmen beteiligt“, würdigt ihn das ORF.

„Im März sollte er in Leipzig bei der Verleihung des Literaturpreises der Messe sprechen und musste wegen Krankheit absagen – da war die Sorge um ihn schon groß. Dass er Krebs hatte, darüber hat er freimütig geschrieben, in den K-Gedichten, die 2004 entstanden sind, und sich mit seinem Leiden und gleichzeitig mit dem Irak-Krieg auseinandersetzten. Im vergangenen Jahr war er noch einmal hoch produktiv gewesen, mit Zeichnungen zu den Werken Thomas Manns, mit einem Auftritt in Marcel Reich-Ranickis ‚Literarischem Quartett‘. Am Freitagmorgen ist der vielfach ausgezeichnete Dichter und Maler im Alter von 68 Jahren in Frankfurt gestorben“, schreibt der Focus.

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