Florentine Schwabbauer: 20 Jahre Christian Verlag

Florentine Schwabbauer

Florentine Schwabbauer feiert heute „ihr“ Verlagsjubiläum. Die Programmleiterin des Christian Verlags gehört seit 20 Jahren zum Team, fing dort 1988 als Lektorin an, war dann Redaktionsleiterin und prägt seit 2001 als Cheflektorin/Programmleiterin maßgeblich das Profil des Verlags, der vor kurzem unter das Dach von GeraNova/Bruckmann geschlüpft ist.

Was war „Ihr“ erster Titel im Christian Verlag?
Florentine Schwabbauer: Das war FRANKREICH – Eine kulinarische Reise. „Nur“ ein Lizenzeinkauf, aber doch eine gute Schule für einen Lektorats-Neuling wie mich. Was ich da alles gelernt habe, konnte ich dann unter Beweis stellen, als wir zwei Jahre später die deutsche Ausgabe von DIE GROSSE SCHULE DES KOCHENS geschrieben haben (und seitdem bin ich Spezialistin für den „Fleischschnitt“).

Und haben Sie ein persönliches „Christian-Lieblingsbuch“?
Florentine Schwabbauer: „Jedes auf seine Art habe ich lieb“ könnte ich nun mit Audrey Hepburn (in Ein Herz und eine Krone) sagen, und: DIE PERSISCHE KÜCHE! – zum einen, weil eigentlich niemand an den Erfolg meiner Idee glauben wollte und zum anderen, weil ich deshalb höchstpersönlich in den Iran gereist bin, um die Land-und-Leute-Fotos für das Buch zu machen.

Welche besonderen Highlights aus 20 Jahren im Christian Verlag fallen Ihnen spontan ein?
Florentine Schwabbauer: Das Highlight für mich war die Konferenz in New Delhi, die die Frankfurter Buchmesse 2006, bei der Indien Gastland war, vorbereitet hat und die dazu beitragen sollte, dass indische Kultur und indische Autoren auf dem deutschen Markt präsenter sind. Unser sehr erfolgreiches BOLLYWOOD-KOCHBUCH ist übrigens daraufhin entstanden – ganz authentisch, mit einer indischen Autorin und in Zusammenarbeit mit einem indischen Verlag. Und natürlich, quasi als Krönung meines 20-Jährigen, DER GROSSE LAROUSSE GASTRONOMIQUE, die weltgrößte Koch-Enzyklopädie (6.129.637 Zeichen!), an die sich sonst keiner rangetraut hat.

Haben Sie ein Lieblingsgericht?
Florentine Schwabbauer: Das wechselt ständig: angefangen hat es mit „Zander mit Beurre blanc“ (das Rezept habe ich in einem „Maison de la Presse“ während eines Frankreich-Urlaubs auswendig gelernt, weil mein Mann einen Zander geangelt hatte), dann kamen die verschiedensten indischen Currys – und wer je einen richtigen Persischen Krustensafranreis gegessen hat, muss ihn einfach lieben.

Kochen Sie selbst gerne? Oder lassen Sie sich lieber bekochen?
Florentine Schwabbauer: Natürlich koche ich: jeden Tag und am Wochenende für Freunde. Und ich setze mich gerne an eine schön gedeckte Tafel und genieße, was aufgetischt wird, am liebsten mit einem guten Bordeaux.

Kontakt: flo.schwabbauer@christian-verlag.de

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