"Renommierte Schriftstellerin und Mitstreiterin für die Meinungsfreiheit" Ursula Krechel ist neue Ehrenpräsidentin des deutschen PEN

Ursula Krechel (©Gerald Zörner)

Die Berliner Schriftstellerin Ursula Krechel wurde auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des deutschen PEN, die am 20. November zum ersten Mal in der Geschichte der Schriftstellervereinigung digital stattfand, zur neuen Ehrenpräsidentin gewählt.

Mit der Ernennung ehre der PEN nicht nur eine große Dichterin und Autorin, sondern erhoffe sich zugleich eine schwungvolle Stimme für PEN-Themen in der Öffentlichkeit, heißt es in einer Pressemitteilung der Schriftstellervereinigung. Ursula Krechel erhielt unter anderem 2009 den Deutschen Kritikerpreis, 2019 den Jean Paul-Preis sowie 2012 den Deutschen Buchpreis. 2020 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

„Ursula Krechel ist im PEN seit Jahren ein aktives und treues Mitglied; ihre Beiträge in oft schwierigen Mitgliederversammlungen habe ich – als damals noch junges Mitglied – stets geschätzt, oft auch bewundert“, so PEN-Präsidentin Regula Venske. „In ruhiger Kontinuität und Loyalität hat sie mitgedacht und manch gute Anregung gegeben und konstruktive Vorschläge eingebracht. Mit ihr hat Christoph Hein eine renommierte Schriftstellerin und Mitstreiterin für die Meinungsfreiheit als Ehrenpräsidentin an seiner Seite.“

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