Im Juli-BuchMarkt: Was leisten Verbundgruppen?

Im aktuellen Juli-Heft von BuchMarkt untersucht Gudula Buzmann den Nutzen von Verbundgruppen für das Sortiment. Sie liefert Kriterien, mit denen sich die Entscheidung erleichtern lässt, welche Genossenschaft für die eigenen Ansprüche die richtige ist. Im Überblick stellen sich die wichtigsten Verbünde vor.

Es muss passen: Welche Verbundgruppe ist die richtige für mich?

Was passt zu mir?
Genossenschaften „tragen zur Überlebensfähigkeit des Buchhandels bei – wenn die beteiligten Buchhandlungen das Angebot auch professionell nutzen.“ Das hat Rudolf Frankl im Februar-BuchMarkt gesagt. Was bedeutet aber „professionelle Nutzung“ im Alltag, bei Ihnen im Laden? Heißt es, dass Sie eine Partneraktion Ihrer Verbundgruppe ignorieren sollten und die Bücher in den Kisten lassen, weil die Titel bei Ihnen Ihrer Meinung nach sowieso nicht laufen? Heißt es, dass Sie die Aktion selbstverständlich mitmachen und pro-
minent präsentieren, weil es nur ganz oder gar nicht geht im Verbund? Oder heißt es, dass Sie eintreten und austreten, je nachdem ob Ihnen die ausgehandelten Konditionen gut oder weniger gut erscheinen?
Jeder merkt: So einfach ist die Buchhandelswelt nicht. Immerhin gibt es inzwischen auch mehr als einen Verbund (ob als Genossenschaft oder als GmbH), nicht zuletzt, damit sich jede Buchhandlung die beste aller möglichen Welten aussuchen kann.

Die Bündelung
Ein Kriterium steht bei fast allen Diskussionen um die Teilnahme an Verbundgruppen an erster Stelle: Was kostet es, was bekommt man zurück? Gebühr oder Mitgliedschaft
gegen weniger Büro-/Rechnungs-/Wareneingangsaufwand, vielleicht sogar eine Rückvergütung, zumindest aber die Verzinsung des Genossenschaftsanteils, der Austausch mit den Kollegen ist auch nicht zu verachten und der Verbund wird in so mancher Auseinandersetzung mit Verlagen aktiv, Marketingaktivitäten werden gebündelt oder in der Größenordnung überhaupt erst möglich und bessere Konditionen im Verbund verhandelt. Und wenn etwas immer wieder suboptimal läuft, kann man als Mitglied ja aktiv an der Verbesserung mitwirken.
Eines eint fast alle Verbünde: Sie holen sich eines der Barsortimente als Partner mit ins
Boot, sei es für ein Zentrallager (Nordbuch), den „Verlagsbezug“ (eBuch mit ANABEL),
mit Sonderkonditionen für Mitglieder (LG Buch) oder als Kooperationspartner im zentralen Wareneingang (Buchwert, hier strenggenommen nicht das Barsortiment sondern die Verlagsauslieferung).

Den kompletten Beitrag lesen Sie im aktuellen BuchMarkt ab Seite 28. Dort stellen wir auch die Profile der wichtigsten unabhängigen Verlage in dem Bereich vor. Im „Aktuellen Interview“ geht es ebenfalls um das Thema Kooperationen: Swantje Meininghaus spricht über das Konzept ihrer Nordbuch-Gruppe (S.26). Falls Sie noch kein Abonnent sind, finden Sie hier das richtige Angebot. Einen Überblick über die weiteren Themen im Heft gibt es hier

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