Heinold fragt: Wer war’s?

Unsere heutige Frage gilt nicht einem Verlag, sondern der Stadt, in der der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels im Jahre 1950 zum ersten Mal verliehen wurde. Das geschah keineswegs in der Paulskirche in Frankfurt am Main, sondern auf der Diele des abgebildeten reetgedeckten Bauernhauses.

Gastgeber war ein kulturell interessierter Weinhändler. Weil sein Vater, ebenfalls Weinhändler, früh verstarb, war er weitgehend auf diesem seiner Mutter gehörenden landwirtschaftlich genutzten Anwesen aufgewachsen, ebenso sein Bruder, der das Bindeglied zum Friedenspreis darstellt. Der – ein gelernter und studierter Landwirt – erwarb in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts einen Bauernhof in einer kleinen Stadt, deren Einwohner von alters her als närrisch galten und die deshalb einem närrischen Helden aus einem der berühmten deutschen Volksbücher ein Museum errichteten.

Auf diesem Bauernhof fand für die letzten 30 Jahre seines Lebens ein Freund aus Studententagen Aufnahme, der als Schriftsteller und freier Lektor tätig war und 1949 den Plan eines Friedenspreises entwickelte, dessen Initiator, Kurator und Organisator er wurde. Als Verleihungsort wählte er das erwähnte mütterliche Anwesen in einem nördlichen Vorort einer deutschen Metropole, die so zum Stiftungsort der zunächst „Friedenspreis der deutschen Verleger“ benannten Ehrung wurde. Heinold fragt: Wie heißt diese Metropole?

Lösung an: heinold@buchmarkt.de

(Anmerkung: Das Gründungsanwesen steht in seiner ursprünglichen Form noch heute in einem inzwischen komplett städtischen Umfeld. Fotografiert hat es für uns der Geschäftsführer des zuständigen Landesverbandes des Börsenvereins.)

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