Heinold fragt: Wer war’s?

Lesen Sie aufmerksam folgenden Text und schicken Sie uns die richtige Lösung: Wir suchen heute einen „alten Hasen“. In der Branche hat er viele deutliche Spuren hinterlassen. Die kennen auch die, die ihn nicht kennen. Oder nur als Autor kennen, denn das ist er auch. Und seit Kurzem tritt er uns noch in einer ganz neuen Rolle entgegen.

Er wurde in einer deutschen Region geboren, über deren Bewohner wenige Jahre nach seiner Geburt eine Vielzahl von Witzen im Umlauf waren – eine Witzwelle, die sich auch in auflagestarken Büchern niederschlug. Den gelernten Buchhändler verschlug es mit 21 Jahren in die damalige „Bundeshauptstadt in Reserve“. In einem kleinen, aber feinen Verlag war er als Hersteller tätig und stieg zum Geschäftsführer auf. Dort blieb er 15 Jahre und machte sich dann selbständig. Drei Jahre später brachte er seine Tätigkeit in eine neu gegründete Firma ein, deren geschäftsführender Gesellschafter er bis heute ist.

Diese Firma ist es, die seine Spuren in der Branche verbreitet. „Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen“: Das Augustinus-Wort ist eines der Motti seiner Arbeit. So findet man seine Spuren da, wo zurzeit einer der ältesten deutschen Verlage ein rundes Jubiläum feiert. Aber genauso in einer Veröffentlichung, die von einem führenden deutschen Transportunternehmen in einem Premium-Verkehrsmittel eigens für Kinder ausgelegt wird.

Aber ehe wir uns versehen, hat er seine Spur zum vierten Mal in Form eines Berichtes hinterlassen, der seiner (oft bewitzelten) Geburtsheimat gewidmet ist. Und schon sind wir beim Relaunch einer großen Marke für Nachschlagewerke zur Historie, bei dem wir den Gesuchten mitwirken sehen. Kurz darauf ist es ein erlesenes Werk zum Thema Nachtische, das seine Handschrift trägt und einen begehrten Preis erhält.

Wie er überhaupt für von ihm Geschaffenes Preise über Preise eingesammelt hat (in der Menge kann er durchaus mit jenem branchenweit bekannten Wissenschafts- und Fachverleger konkurrieren, dessen Leidenschaft viele Jahre lang die Anhäufung von Ehrendoktor-, Ehrensenator- und Professorentiteln war). Man staune: Der ehrwürdige Börsenverein hat ihm als erste Persönlichkeit, die dem Verband gar nicht angehört(e), eine seiner feinen Auszeichnungen verliehen. Dass der vor wenigen Jahren neu gegründete Verlag des Börsenvereinsvorstehers ebenfalls seine Handschrift trägt, versteht sich da beinahe von selbst, zumal er bereits das Gesicht des vom Vorsteher vorher geleiteten Verlages mit bestimmte.

Die Liste ließe sich beinahe ins Unendliche fortsetzen. Säuberlich wird das alles in Jahresberichten dokumentiert, die so edel sind, dass das Wort „Broschüre“ dafür viel zu banal klingt. Seine eigenen Bücher, in verschiedenen Verlagen erschienen, sind Landschaften, Städten und Branchenthemen gewidmet. Der Gesuchte tritt uns vor allem in letzteren sowie in Interviews und sonstigen Äußerungen als leidenschaftlicher Propagandist des klassischen, schön ausgestatteten Buches entgegen – auch in seiner neuesten Rolle, der eines Verlegers, der gerade mit seinem ersten Programm an die Öffentlichkeit getreten ist. Es steht unter dem Motto „Welterfahrung und Herzensbildung“, oder weniger pathetisch gesagt: „Reisen und Lesen“.

Heinold fragt: Wie heißt dieser vielseitige Mann (Vorname und Nachname, bitte achten Sie auf die richtige, etwas ungewöhnliche Schreibweise)?

Senden Sie die Lösung an heinold@buchmarkt.de. Einsendeschluss ist der 18. Oktober 2010. Unter den Einsendern, deren Lösung komplett und richtig ist, verlosen wir ein Exemplar „Bücher und Buchhändler“ (Bramann) von Wolfgang E. Heinold.

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