Die KrimiZEIT-Bestenliste Oktober hier zum Ausdrucken

Heute ist die KrimiZEIT-Bestenliste Oktober 2013 in der Wochenzeitung DIE ZEIT erschienen; hier können Sie die Liste downloaden und als Plakat ausdrucken: download(10-KrimiZEIT-Bestenliste_Oktober_2013.pdf). Auf Platz 1 der KrimiZEIT-Bestenliste Oktober ist Unter dem Auge Gottes von Jerome Charyn.

An der Spitze der KrimiZEIT-Bestenliste Oktober 2013 finden Sie neu:
Unter dem Auge Gottes von Jerome Charyn (original 2012: Under the Eye of God)
Jerome Charyn ist doppelt berühmt: als Autor großartiger autobiographischer Literatur (Der schwarze Schwan, Die Schöne aus Weißrussland) sowie ebenso faszinierender Bücher über New York (Metropolis) und Film. Aber er ist auch der Verfasser der mythischen Romanserie um Isaac Sidel, den jüdischen Polizisten und Verbrecher, der zum Bürgermeister New Yorks aufsteigt und in diesem, dem elften, lange erwarteten Band, sogar zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Geteilte Rezeption: Die Belletristik-Abteilungen loben den Autobiographen und Sachbuchautor, die Krimikenner attestieren der Reihe um Sidel „halluzinatorische Chuzpe“ (Pieke Biermann). Vielleicht findet Charyn, geschätzt u.a. von Michael Chabon, Don DeLillo oder der Jury der KrimiZEIT-Bestenliste jetzt, mit der Veröffentlichung von Unter dem Auge Gottes, die verdiente breite Anerkennung. Darin führt Charyn alle Motive zusammen: die ins Mythische gesteigerte Geschichte New Yorks und ihrer (jüdischen) Gangster, das Charisma seines Helden mit der Glock und der großen Liebe zu magischen Frauen, den ewigen Kampf um die Erhaltung einer Welt, in der ein Mann in Pantoffeln ein Gangsterimperium leiten kann.

Neu auf der KrimiZEIT-Bestenliste Oktober finden Sie neben altbewährten Hochkarätern noch einen englischen Titel:
Auf Platz 7: Stirb für mich von Robert Wilson (original 2013: Capital Punsihment)
Der Brite Robert Wilson – ausgezeichnet mit dem Gold Dagger (CWA) und dem Deutschen Krimipreis – ist nach Schauplätzen auf der iberischen Halbinsel jetzt mit Stirb für mich nach London zurückgekehrt. In der europäischen Finanz- und Verbrechensmetropole stoßen Vergangenheit und Gegenwart, indische Schwellenwirtschaft und globale Investorenmacht, Geheimdienste und Gangsterorganisationen, Wirtschaft und Kriminalität zusammen, verkörpert im ehemaligen Schmuggler, Bollywood-Schauspieler und Investor Frank D’Cruz. Seine Tochter, die sich von seinen Praktiken abgewandt hat, wird entführt. Der Kidnapping-Experte Charles Boxer muss sie finden, ohne das Leben der Geisel und die Macht des Vaters zu gefährden. Moralisch komplex, vielschichtig, spannend. „Wilson verwandelt die komplizierten realpolitischen Voraussetzungen des Romans in nachvollziehbare und dadurch auf Niveau unterhaltsame Narrative.“ (Thomas Wörtche)

Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die zehn Titel, die ihnen am besten gefallen haben. Sie halten nach dem literarisch interessanten, thematisch ausgefallenen, besonderen Kriminalroman Ausschau. Die KrimiZEIT-Bestenliste ist eine Kooperation der ZEIT mit dem Nordwestradio, einem gemeinsamen Programm von Radio Bremen und dem NDR.

Die KrimiZEIT-Bestenliste wird in den Literatursendungen des NordwestRadios besprochen sowie im Internet unter www.zeit.de/krimizeit-bestenliste und unter www.radiobremen.de/nordwestradio/serien/krimizeit/index.html vorgestellt.

Die Jury:
Tobias Gohlis, Kolumnist der ZEIT, Sprecher der Jury | Volker Albers, »Hamburger Abendblatt« | Andreas Ammer, »Druckfrisch«, DLF, BR | Gunter Blank, »Sonntagszeitung« | Thekla Dannenberg, »Perlentaucher« | Fritz Göttler, »Süddeutsche Zeitung« | Michaela Grom, SWR | Lore Kleinert, Radio Bremen | Thomas Klingenmaier, »Stuttgarter Zeitung« |
Kolja Mensing, »Tagesspiegel« | Ulrich Noller, Deutsche Welle, WDR | Jan Christian Schmidt, »Kaliber 38« | Margarete v. Schwarzkopf, NDR | Ingeborg Sperl, »Der Standard« | Sylvia Staude, »Frankfurter Rundschau« | Jochen Vogt, Elder Critic, »NRZ«, »WAZ« | Hendrik Werner, »WeserKurier« | Thomas Wörtche, »Plärrer«, »culturmag«, »DRadioKultur«

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