Stefan Effenberg: 85% kennen sein Buch – rund 90.000 wollen es kaufen

Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut INNOFACT AG, Partner beim BuchMarkt Expertenpanel, hat in einer Blitzumfrage am 4. und 5. Mai 1.000 Verbraucher zu Stefan Effenbergs Biographie „Ich hab´s allen gezeigt“ (Rütten & Loening) befragt. Ergebnis: 85% der Befragten haben schon vor dem offiziellen Verkaufsstart von Effenbergs Buch gehört. Männer und junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren reagieren besonders positiv auf die bisherige Marketingkampagne, während ältere Verbraucher der Vorab-Berichterstattung zum Effenberg-Buch deutlich reservierter gegenüber stehen.
Insgesamt 0,3 % aller Befragten wollen das Buch auf jeden Fall kaufen. Dabei besteht die Gruppe der Kaufentschlossenen momentan ausschließlich aus Männern; keine einzige der befragten Frauen hat „Ich hab´s allen gezeigt“ bereits auf ihrer Einkaufsliste. Hochgerechnet ergibt sich für das Buch ein Potential von
90.000 sicher verkauften Exemplaren.
Effenbergs Buch polarisiert: So hält ein gutes Drittel der Verbraucher Effenbergs Veröffentlichung nur für einen schlechten Versuch, Dieter Bohlens Erfolg „Nichts als die Wahrheit“ zu kopieren. Zwei Drittel der Befragten behaupten, an Klatsch und Enthüllungsgeschichten völlig uninteressiert zu sein – unabhängig davon, ob sie von
Stefan Effenberg oder von Dieter Bohlen stammen. Insgesamt bekennt sich immerhin ein Anteil von 9,0 % zur Begeisterung für Fussball-Klatsch.
Interessant ist der Vergleich mit Dieter Bohlen`s „Nichts als die Wahrheit“, da sich gerade in der Vermarktung der beiden Bücher deutliche Parallelitäten zeigen. Auch kurz vor dem Verkaufsstart von „Nichts als die Wahrheit“ hatte die INNOFACT AG 1.000 Verbraucher befragt und den späteren Verkaufserfolg exakt prognostiziert.
Damals wurde auf Basis der Ergebnisse eine verkaufte Stückzahl von 500.000 Büchern errechnet – dementsprechend wird Stefan Effenberg knapp ein Fünftel der außergewöhnlich hohen Bohlen-Auflage erreichen. Dabei erscheint aber das Potenzial der zwar interessierten, aber noch unentschlossenen Verbraucher bei Effenberg vergleichsweise höher als bei Bohlen.

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