Danach fragen Kunden Umgeblättert heute: „Eine Liebesaffäre des Schriftstellers Joseph Roth“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

„Sperrangelweit offene Sehnsucht“: Jan Koneffke imaginiert in seinem Roman Im Schatten zweier Sommer eine Liebesaffäre des Schriftstellers Joseph Roth. „Koneffke erzählt seine Geschichte einer versäumten Jugendliebe mitreißend.“

  • Jan Koneffke, Im Schatten zweier Sommer. Roman. (Galiani Verlag)

„Verrückte Liebe am vertrauten Ort“: Tessa Hadley lässt in Das Jahr der Veränderungen drei Generationen in walisische Gefühlswirren geraten. „Im Jahr der Veränderungen ereignen sich kleine und große Liebesaffären, mal werden sie durchschaut, mal werden sie nur geahnt, mal bleiben sie geheim.“

  • Tessa Hadley, Das Jahr der Veränderungen. Roman. (aus dem Englischen von Christa ­Schuenke; Kampa Verlag)

„Aus fast jedem Band wehte der Geist eigenständigen Denkens“: Er hatte gleich zwei Parteiverfahren am Hals: Hildtrud Ebert erinnert an Erhard Frommhold, Cheflektor des Dresdner Verlags der Kunst und Erfinder der Fundus-Bücher. „Hildtrud Ebert skizziert in einem lesenswerten Essay die Umstände, unter denen diese Bücher entstanden. Was deren Erscheinen in einer Gesellschaft bedeutete, die von knochentrockenen Kulturfunktionären und parteiamtlichen ‚Kunstwissenschaftlern‘ dominiert wurde, lässt sich heute kaum noch ermessen.“

  • Hildtrud Ebert, Erhard Frommhold und die Fundus-Bücher. Die ersten Jahre. (Lukas Verlag)

„Nominierte Sachbücher“: Die acht nominierten Titel für den Deutschen Sachbuchpreis 2024 stehen fest. Die siebenköpfige Jury nominierte Jens Beckerts Buch „Verkaufte Zukunft – Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht“ (Suhrkamp Verlag), Sebastian Conrads „Die Königin – Nofretetes globale Karriere“ (Propyläen), Roman Kösters „Müll – Ein schmutzige ­Geschichte der Menschheit“ (C. H. Beck), Christina Morinas „Tausend Aufbrüche – Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er Jahren“ (Siedler), Marcus Willascheks „Kant – Die Revolution des Denkens“ (C. H. ­ Beck), Frauke Rostalskis „Die vulnerable Gesellschaft – Die neue Verletzlichkeit als Herausforderung der Freiheit“ (C. H. Beck), Ruth Hoffmanns „Das deutsche Alibi – Mythos ‚Stauffenberg-Attentat‘“ (Goldmann) und Moshe Zimmermanns „Niemals Frieden? Israel am Scheideweg“ (Propyläen). Aus diesen acht Titeln wird am 11. Juni im Kleinen Saal der Hamburger Elbphilharmonie der Sieger gewählt, der 25.000 Euro erhält.

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