„Der Luchterhand Literatur Verlag hat das Rennen gegen die Uhr gewonnen: Vor sechs Monaten erst hat Verlagsleiter Gerald J. Trageiser in New York „die erste Hälfte eines vorläufigen Manuskriptes“ vom Autor in die Hand gedrückt bekommen; in dieser Woche konnten trotzdem 120.000 vorbestellte Exemplare von Frank McCourts „Ein rundherum tolles Land“ an den Handel ausgeliefert werden. Trageiser: „Die Akzeptanz beim Handel hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen, von Woche zu Woche musste die Druckauflage nach oben korrigiert werden“ – bis schließlich 150.000 als Erstauflage in Druck gegeben wurden. Große Hoffnungen werden also im Verlag auf den Nachfolger des Supersellers „Die Asche meiner Mutter“ (bisher Gesamtauflage über 1 Million) gesetzt. Trageiser: „Wir setzen darauf, dass die Fortsetzung – für mich ein literarisches Glanzlicht – ganz wesentlich das Weihnachtsgeschäft mitbestimmen wird“. Rückenwind bekommt der Verlag schon vor Erscheinen des Buches: Die übersetzung von Rudolf Hermstein ist trotz Kraftakt vom Deutschen übersetzerfond ausgezeichnet worden.Die US-Orginalausgabe ist ebenfalls erst vor wenigen Tagen erschienen. „
Börsenverein zum Auftakt der Leipziger Buchmesse: Demokratie braucht Buchbranche als starkes Rückgrat
In gesellschaftlich und politisch bewegten Zeiten kommt die Buchbranche zur Leipziger Buchmesse zusammen. „Die Demokratie gerät in Deutschland zunehmend unter Druck. In diesem Superwahljahr mit fünf Landtagswahlen werden auch die