Das Führungsvakuum bei Rowohlt.Berlin, entstanden nach dem Weggang von Verlagsleiterin Ingke Brodersen Ende März, ist früher als erwartet beendet worden. Grund für die zügige Nachfolgeregelung ist eine Hausberufung: Offiziell zum 1. Mai 2000 übernimmt Dr. Siv Bublitz (38) die Verantwortung für den zwar literarisch anerkannten, aber bislang defizitär arbeitenden Berliner Ableger von Rowohlt.Bublitz soll in dem weiter eigenständig bleibenden Programm zwar wie bisher literarische Belletristik und zeitgeschichtliches Sachbuch pflegen, doch soll der Akzent vermehrt auf gut verkäufliche Inhalte und populäre Autoren wie Tahar Ben Jelloun, Peter Schneider, Carola Stern und Daniel Goeudevert gelegt werden, die dem Verlag bereits gute Umsätze beschert haben.Was Bücher für breite Leserschaften betrifft, ist Siv Bublitz gut geschult: Seit rund vier Jahren ist sie in Reinbek Programmleiterin des populär ausgerichteten Rowohlt-Imprints Wunderlich. Ihren Posten dort übernimmt Britta Hansen, die vom Belletristik-Lektorat rororo hinüberwechselt.
Bücher und Autor:innen in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“
Um diese Buchgeschichten geht es im Feuilleton der kommenden „FAS“: Applaus im Gerichtssaal: „Eine Hymne an das Leben“ heißt das Buch von Gisèle Pelicot, das diese Woche erscheint. Darin legt