„Der frühere RowohltVerleger und jetzige Kultur-Staatsminister Dr. Michael Naumann (SPD) hat einen Bericht über sein vorzeitiges Ausscheiden aus der Bundesregierung dementiert. „Das Gerücht mit der ‚Zeit‘ ist uralt, es wird mir seit Jahren hinterher getragen“, sagte der Staatsminister am Mittwoch und fügte hinzu: „Für mich gibt es keinen neuen Sachstand, für die ‚Woche‘ gibt es offenbar einen neuen Sachstand.“ Trotz des Dementis bestätigten „gut informierte“ Kreise in München jedoch, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder sich am Donnerstagmorgen in Berlin persönlich dazu äußern wolle. Schröder selbst hatte am Sonntag mögliche Wechsel im Kabinett angedeutet, als er in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ auf die Frage nach einer geplanten Kabinettsumbildung erklärt hatte, er plane zwar nicht, Minister „zu ersetzen, zu entlassen“. Aber „es kann immer sein, dass der eine oder andere eine andere Perspektive entwickelt“. „Die Woche“ hatte gemeldet, Naumann habe den Bundeskanzler bereits über seinen Wechsel zur Wochenzeitung „Die Zeit“ informiert. Der 58-jährige Naumann solle dort neben dem derzeitigen Herausgeber Josef Joffe die Leitung des Blattes übernehmen, bei der er in den 70er und 80er Jahren schon einmal journalistisch tätig war. Als Nachfolger Naumanns als Staatsminister für Kultur war von der „Woche“ der Münchner Kulturreferent Julian Nida-Rümelin genannt worden. In jüngster Zeit hatte es Spannungen wegen des Engagements des Bundes bei der Hauptstadt-Kulturförderung gegeben. Naumann hatte dabei nicht nur die finanzielle Rolle sondern auch eine inhaltliche Verantwortung des Bundes herausgestellt. Inzwischen hat sich dazu aber der Holtzbrinck -Konzern zu Wort gemeldet und Gespräche mit Michael Naumann bestätigt: „Die Nachfolgeregelung in der Chefredaktion wird in den nächsten Wochen bekanntgegeben werden. Gespräche von Dieter von Holtzbrinck mit dem Staatsminister für Kultur Dr. Michael Naumann über dessen Mitwirkung als Mitherausgeber der ZEIT stehen kurz vor dem Abschluß.“ „
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Seit 2009 engagiert sich die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in der Förderung neuer Talente und schreibt den Korbinian – Paul Maar-Preis für das Jahr 2026 zum nunmehr 17.