Der Süddeutsche Verlag (www.sueddeutsche.de/verlag) geht mit der Ausgliederung der Online-Einheiten seiner Fach-Töchter in die Web-Offensive. Dies teilte das Medienunternehmen heute gestern in München mit. Geplant ist demnach der Aufbau bzw. Ausbau von sieben Portalen, die sich thematisch an unterschiedliche Berufsgruppen richten. Abgedeckt werden sollen die Bereiche Industrie, Jura, Sicherheit, Kommunikation, Verkauf, Medizin und Informationstechnologie. Damit sollen alle wesentlichen Fachpublikationen des Verlags einen adäquaten Online-Auftritt erhalten. Außerdem werden laut Verlag neue Websites entwickelt, die zielgruppenspezifisch und nicht mehr Magazin-gestützt sind. Für das Vorhaben stehe ein Investitionsbudget in zweistelliger Millionen-Mark-Höhe zur Verfügung. „Die einzelnen Gesellschaften sollen zu führenden Fachportalen in ihren Segmenten ausgebaut werden. Wir suchen konkrete Synergien zwischen den einzelnen Web-Services und werden gemeinsame Adressdatenbanken aufbauen“, erklärte SV-Geschäftsführer Bernhard von Minckwitz. Die Refinanzierung soll nach seinen Angaben sowohl über das Banner-Geschäft, als auch über Content-Syndication und E-Commerce erfolgen.
35 Jahre BücherFrauen: Zwei Generationen ziehen Bilanz vom Kampf gegen die gläserne Decke bis zur geschlechtlichen Vielfalt
Die BücherFrauen feiern in diesem Jahr ihr 35-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum blicken zwei Mitglieder aus unterschiedlichen Generationen zurück – und nach vorn. Während in den 1990er-Jahren die „gläserne Decke“ das