Thienemanns mit Sitz in Stuttgart ist an den schwedischen Verlag Bonnier verkauft worden. Die Gesellschafter haben sich zu diesem Schritt entschlossen, um rechtzeitig die verlegerische Nachfolge zu regeln. Damit soll die erfolgreiche Arbeit des Unternehmens gesichert werden. Das Gerücht, dass Verhandlungen über den Verkauf mit Bertelsmann stattgefunden haben, wird vom geschäftsführenden Gesellschafter Hansjörg Weitbrecht nicht bestätigt. Für das Bertelsmann-Imprint Omnibus dürfte der Verkauf trotzdem ein herber Schlag sein – waren doch bislang Thienemanns-Stoffe eine nicht unwesentliche Säule des Omnibus-Programms. Freuen dürfte sich dagegen die Bonnier-Tochter Carlsen über einen kräftigen Input für den Taschenbuchverlag. Thienemanns, 1849 gegründet, gehört zu den führenden Kinderbuchverlagen im deutschsprachigen Raum. Zu seinen erfolgreichsten Autoren zählen Otfried Preußler und Michael Ende. Thienemanns wird seinen Firmensitz in der Stuttgarter Blumenstraße unverändert beibehalten. An Programm, Profil und Selbstständigkeit des Unternehmens wird sich nichts ändern. Die Imprints Weitbrecht, Edition Erdmann und Gabriel werden weitergeführt. Die bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter Gunter Ehni und Hansjörg Weitbrecht werden den Verlag weiterhin beraten, bis die verlegerische Nachfolge geregelt ist. Zum Stockholmer Bonnier Verlag, einem Familienunternehmen mit vielfältigen Medienaktivitäten, gehören weiter die deutschen Buchverlage Piper, arsEdition.
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