Kommt im letzten Moment ein weiteres Angebot im Libro-Übernahme-Poker? Die Grazer Styria-Gruppe will nach einem Bericht des STANDARD „bis Donnerstag über eine Angebotslegung entscheiden“. Dies habe Styria-Chef Horst Pirker bestätigt. Am Freitag, so die Wiener Zeitung, wollen die Libro-Alteigentümer mit den Banken entscheiden, wem die Sanierung überantwortet wird. „Die meisten Beobachter gehen von einem Kopf-an- Kopf-Rennen zwischen Styria und Böhm/Hofmann/WAZ aus.“ Laut APA sickerte unterdessen durch, dass „die neun Libro-Filialen in Deutschland an den Bertelsmann-Konzern zurückverkauft werden, um diese auf jeden Fall aus einem Konkurs der deutschen Libro-Tochter herauszuhalten“. Nach BuchMarkt-Informationen allerdings hält sich das Bertelsmann-Interesse an einem Rückkauf der ehemaligen Boulevard-Läden in Grenzen – unter anderem wegen zu hoch angesetzter Mietverträge.
Zum Ende des Literaturförderprogramms Goethe-Institut im Exil
Auch in einem weiteren Literaturförderprogramm kam es zuletzt zu Kürzungen und Unmut über die nicht ausreichende Kommunikation hierzu. Die Berliner Literaturkonferenz (BLK) hat zur sofortigen Einstellung desProgramms “Goethe-Institut im Exil”