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Streit um Geldflüsse zwischen Lion und Libro

„Schwere Vorwürfe gegen das alte Management der insolventen Handelskette Libro über Geldflüsse zwischen Lion.cc und Libro erhebt der Ex-Chef von Lion.cc, Herbert Mayerhofer: „Insgesamt sind tatsächlich 500 Mill. S an die Mutter Libro geflossen. Wir wurden immer belastet um dort Löcher zu stopfen. Wir wurden gnadenlos ausgeräumt“, so Mayerhofer in der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins Format. Der derzeitige Lion.cc-Vorstand Heinz Lederer weist dies allerdings zurück: “ Alle Zahlungen wurden ordnungsgemäß verbucht. Das Geld ist in einen Cash-Pool des Konzerns geflossen und von dort verteilt worden. Wir haben auch die eine oder anderen Konzernumlage an Libro gezahlt“ – laut Mayerhofer weit überhöhte Summen, heißt es im Format. Die deutsche WAZ-Gruppe, die mit mehr als 30 Prozent an Lion.cc beteiligt ist, prüfe nun die Geldflüsse innerhalb der Gruppe. Bereits im Frühjahr hätte ein Finanzexperte der Deutschen klären sollen, wohin die 233 Mill. S Cash von der WAZ und die rund 109 Mill. S, die die Telekom Austria für die Internet-Kunden von Lion.cc gezahlt habe, geflossen seien. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) hat, wie die APA berichtete, ihr Rechtsanwälte eingeschaltet. Das Telekom-Geld für die Lion.cc-Internet-Kunden solle nicht für Lion.cc, sondern „postwendend an die Libro-Zentrale weitergeflossen“ sein, so der Vorwurf aus beteiligten Kreisen geheißen. „

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