Bertelsmann baut seine Position im Club-Geschäft auf europäischer Ebene aus, strafft gleichzeitig die Online-Aktivitäten. Rückwirkend zum 1. Juli übernahm die Direct Group, die innerhalb des Konzerns das Endkundengeschäft steuert, die restlichen 50 Prozent des größten französisch-sprachigen Medienclubs der Welt, France Loisirs. Bisher war man gemeinsam mit Vivendi Universal Publishing jeweils zur Hälfte an dem Unternehmen beteiligt. Wie Bertelsmann-Vorstand Klaus Eierhoff der WELT sagte, unterstreiche die Übernahme „die zentrale Bedeutung, die Bertelsmann den Medienclubs im weltweiten Vertrieb von Medienprodukten zuweist“ und sei „eine phantastische Chance, unsere führende Position im Medienvertrieb weiter auszubauen.“ France Loisirs verfügt über ca. 5 Millionen Kunden in Frankreich, Belgien, Schweiz und Quebec. Der Umsatz des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug etwa 840 Millionen DM. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die spanischen und französischen Ableger des Online-Kaufhauses BOL aufgegeben werden sollen, da Rentabilität nicht in Sicht sei. Das als Joint Venture mit Mondadori betriebende BOL Italien soll in das allgemeine Club-Geschäft integriert werden. Dieses Modell wurde bereits in anderen Ländern umgesetzt.
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