„Ganz unspektakulär hat die Fachverlagsgruppe BertelsmannSpringer ein gutes Ergebnis für das zweite Jahr ihres Bestehens vorgestellt. Wie aus den heute bekanntgegeben Zahlen (auf eine Pressekonferenz wurde im Gegensatz zu früher verzichtet) hervorgeht, ist die vor zwei Jahren gebildete Fachverlagsgruppe unangefochtene Nummer 1 in Deutschland und einer der international führenden Anbieter von Wissenschafts- und Fachliteratur. Der konsolidierte Gesamtumsatz stieg im Geschäftsjahr 2000/2001 (Juli bis Juni) um rund 8 Prozent auf 1,449 Milliarden DM. Das operative Ergebnis (EBITA) vor Sondereffekten und Onlineinvestitionen betrug 160 Millionen und lag damit erneut bei 11 Prozent vom Umsatz. Die eher rückläufige Entwicklung der wichtigsten Anzeigenmärkte konnte durch eine erneute Ergebnissteigerung im Bereich wissenschaftliche Publikationen kompensiert werden. Weltweit beschäftigt BertelsmannSpringer 5.284 Mitarbeiter in 17 Ländern Europas, Asiens und Amerikas. Seit Juli 2000 sind über 100 Millionen DM in den Ausbau der Kerngeschäfte sowie in die strategische Positionierung marktfähiger Onlinedienste investiert worden. Im laufenden Geschäftsjahr will sich die Verlagsgruppe vor allem auf die Erweiterung des international zu vermarktenden Produktportfolios konzentrieren sowie auf die weitere Transformation von Print- zu Online-Angeboten. Strategisches Wachstum ist durch gezielte Arrondierungsakquisitionen, vor allem im STM-Bereich (Science, Technology, Medicine), vorgesehen. Aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit wird ein Umsatzzuwachs von 8 Prozent erwartet. Besonders stolz dürften die Mitarbeiter im Kerngeschäft rund um den Buchbereich über das Erreichte sein: Die Analyse der Zahlen zeigt, dass das klassische Buch am deutlichsten zum Ertrag beigetragen hat: Nach dem sichtlich gelungenen Integrationsprozess der beiden Verlagsteile Bertelsmann Fachinformation und Springer lag der Schwerpunkt des vergangenen Geschäftsjahres auf der weiteren Verbesserung von Effizienz und Ertragskraft in den Kerngeschäften sowie auf der Neuausrichtung der Onlineaktivitäten. Der größte Geschäftsbereich STM, der die Produktlinien Science und Professional umfasst, erwirtschaftete einen konsolidierten Gesamtumsatz von 908 Millionen DM. Die Produktlinie „Science“, in dem vor allem die international operierenden Verlage der wissenschaftlichen Springer-Gruppe organisiert sind, konnte durch ein effizientes Kosten- und Produktmanagement das Ergebnis um über 40 Prozent (!) , auf rund 90 Millionen DM, verbessern. Auch die US-amerikanische Marktstellung ist nochmals ausgeweitet worden, vor allem in den Segmenten Biomedizin, Mathematik und Computer Science. „Mit diesem Ergebnis zeigt sich die Produktlinie Fachverlage des Bertelsmann-Konzerns in finanziell stabiler Verfassung und erweist sich auch für die Zukunft als ausbaufähiges Geschäft“, urteilt Prof. Dr. Jürgen Richter, Vorsitzender der Geschäftsführung von BertelsmannSpringer. Vor allem die Position der Wissenschaftsverlagsgruppe Springer sei nach Integration und Reorganisation als hervorragend zu bezeichnen, ergänzte er. Aber auch die STM-Produktlinie „Professional“ für berufsbezogene Literatur, unter anderem mit den Wirtschafts- und Medizinverlagen (wie Gabler, Platow, Ärzte Zeitung), habe sich durch konsequente Kundenorientierung und aktive Portfoliopolitik gut behauptet. „
lit.COLOGNE 2026 stellt Programm mit 196 Veranstaltungen vor
Vom 7. bis zum 22. März lädt die lit.COLOGNE erneut nach Köln ein, mit 196 Veranstaltungen. Die integrierte lit.kid.COLOGNE richtet sich mit verschiedenen Formaten an den Lesenachwuchs, die lit.COLOGNE POP







