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Mannheimer Buchhandlung Bolkert schließt, Braun in Heidelberg ebenfalls vor dem Aus

Die Luft im Buchhandel der Rhein-Neckar-Region wird dünner: Nach dem Medienhaus Prinz schließt mit der Buchhandlung Bolkert das zweite Sortiment in der Mannheimer Innenstadt in kurzer Zeit. Die Lage der Filiale in Mannheim habe sich als zu schlecht erwiesen, man war mit den Umsätzen der erst 1999 eröffneten Buchhandlung nicht zufrieden, war aus der Führungsetage von Bolkert zu vernehmen. Weitere fünf Läden der Kette gibt es in Augsburg, Landshut und Erlangen. Offiziell Schluß ist am 25. August. In Heidelberg hat der Insolvenzverwalter die Geschäfte der alteingesessenen Buchhandlung Braun in der Sofienstraße übernommen. Die hohe Buchhandelsdichte in Heidelberg sorgte für sinkende Umsätze in dem auf Fachbücher spezialisierten Sortiment. Die Zahl der Beschäftigten war im Laufe der letzten Jahre bereits von 50 auf 20 verringert worden. Erschwerend kam hinzu, dass Inhaber Roland Pritz einem unseriösen Unternehmensberater in die Fänge geraten war, der keine Beratung für viel Geld geliefert habe. Offiziell ist allerdings noch nicht Schluß, denn Roland Pritz ist fest entschlossen, die Buchhandlung weiter zu führen.

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