1994 brachte der Groh Fotokunst Verlag die erste Auflage seines Buches „Was ich dir wünsche“ heraus. Heute, sieben Jahre später, findet sich das Buch in der Umbreit-Longseller-Liste auf Platz 9 – in bester Gesellschaft von St.Exupèry’s kleinem Prinzen und dem Duden. Kein Wunder: Inzwischen liegt der oft kopierte Titel bei einer Auflage von über 1,5 Millionen – und die Nachfrage ist ungebrochen groß. Für den Verleger Joachim Groh ist ganz klar, warum es bislang anderen Verlagen nicht gelungen ist, an diesen Erfolg anzuknüpfen: „Es sind die mit viel Herz formulierten Wünschen des Autorenehepaares Heidi und Hannes Bräunlich. Sie verstehen es, die vielen Facetten des Lebens zu beleuchten – immer mit dem nötigen Augenzwinkern.“
Der Verlag hat natürlich auf den Erfolg reagiert: Schon seit längerem gibt es neben dem Buch auch einen gleichnamigen Kalender und eine Glückwunschkartenbox. Und inzischen sind bei Groh weitere erfolgreiche Geschenkbücher erschienen, zu denen teilweise es auch einen gleichnamigen Kalender gibt. Dazu gehören Titel wie „Lass es dir gut gehen“ oder „Rosen für dich“. Kleine unabhängige Verlag beweisen also immer wieder, das die Innovationskraft nicht unbedingt bei den Konzernen liegt.
PS: In dieser Rubrik könnte auch IHR geheimer Bestseller stehen: Tipps und Hinweise bitte per Mail an redaktion@buchmarkt.de.